Foto vom Festakt zu 20 Jahre Marienstüberl

© Caritas

20 Jahre Marienstüberl

„Erleben, dass das Leben einen Sinn hat“ - Festakt zum 20jährigen Bestehen des Marienstüberls in Graz

„Hier erleben wir, dass das Leben einen Sinn hat“. Dieser Satz berührte alle beim Festakt zum 20jährigen Bestehen des Marienstüberls in Graz. Elisabeth sprach damit für alle, die wie sie täglich hierher kommen. Seit 20 Jahren versorgt das Caritas-Marienstüberl Bedürftige mit Essen und bietet darüber hinaus Beratung, Waschgelegenheit und Raum zum Dasein für Menschen am Rande der Gesellschaft.

Bei einem Festakt am Freitag feierten InitiatorInnen, UnterstützerInnen, Gäste und MitarbeiterInnen gemeinsam den 20. Geburtstag. Caritas-Direktor Franz Küberl sagte in seiner Festansprache: „Der Geist der Barmherzigkeit ist hier Wirklichkeit geworden.“

 

Dank an freiwillige und feste Mitarbeiter

„Wir leben in einer Zeit, in der die Solidarität zu wünschen übrig lässt, obwohl wir in einer Überflussgesellschaft leben. Da ist es beeindruckend, mit welchem Einsatz dieser Ort der Mitmenschlichkeit betrieben wird“. Der Caritas-Direktor rief die Festgäste auf: „Helfen Sie alle mit, dass dies ein Ort der Mitmenschlichkeit bleibt!“

Foto vom Festakt zu 20 Jahre Marienstüberl

Vizebürgermeisterin Martina Schröck überreichte eine Geburtstagstorte an Schwester Elisabeth © Caritas

Geburtstagstorte von Martina Schröck

Vizebürgermeisterin Martina Schröck überreichte eine Geburtstagstorte und hielt fest, die Caritas und das Marienstüberl seien „eine wesentliche Säule, wenn es darum geht, das Leben vieler Menschen und das Zusammenleben aller zu verbessern.“ Stadtrat Kurt Hohensinner zeigte sich aus eigener Erfahrung beeindruckt von dem Zusammenspiel von ehrenamtlichen und festen MitarbeiterInnen, die dafür sorgten „dass Menschen nicht durch das Netz fallen“.

 

"Ohne die Ehrenamtlichen wäre der Wohlfahrtsstaat ein armer Staat."

Landesrat Johann Seitinger sagte, im Marienstüberl zeige sich die Bedeutung des Ehrendienstes: „Ohne die Ehrenamtlichen wäre der Wohlfahrtsstaat ein armer Staat“. Altbürgermeinster Alfred Stingl stellte zufrieden fest: „Es ist schön, nach 20 Jahren zu sehen, dass die Entscheidung, diesen Ort mit den Partnern einzurichten, richtig war“. 

Foto vom Festakt zu 20 Jahre Marienstüberl

Zwei Marienstüberl-Besucher fanden berührende Worte

Berührende Worte fanden Pauli und Elisabeth, die als Gäste für die sprachen, die täglich ins Marienstüberl kommen, um essen zu können: „Wir sind froh, dass hier immer jemand ist, der sich für uns einsetzt und sich um uns kümmert. Viele kommen gerne. Das Beisammensein hilft gegen die Einsamkeit“. Schwester Elisabeth von den Barmherzigen Schwestern sagte: „Wir versuchen, die Barmherzigkeit zu geben, die Gott von uns erwartet.“

 

Ehrengäste

Als Ehrengäste waren auch Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, Pfarrer Wolfgang Pucher, Landtagspräsidentin Bettina Vollath sowie die Unterstützer Hans und Margret Roth von Saubermacher, Christoph Holzer für Spar sowie Maria Santner eingeladen.

 

Pfarrer Wolfgang Pucher als Ehrengast

Blumen von Caritas-Direktor Franz Küberl für Schwester Elisabeth

Ehrung für freiwillige Mitarbeiter des Marienstüberls

Auftritt des superar Kinderchors

Ebenfalls unter den Ehrengästen: Bischofsvikar Heinrich Schnuderl (Mitte)

Ansprache von Caritasdirektor Franz Küberl