Beratung von zwei Flüchtlingen

© Caritas

Mobile Betreuung zur Integration

Im Zuge der mobilen Integrationsbetreuung bieten wir individuell abgestimmte Beratung, Betreuung und finanzielle Unterstützung für Konventionsflüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte in der ganzen Steiermark an.

Die Schwerpunkte des Projektes

  • Ausführliche Erhebung der Fähigkeiten und des Bedarfs der KlientInnen
  • Wohnversorgung
  • Spracherwerb
  • Ausbildungssuche
  • Arbeitsmarktintegration
  • Gesellschaftliche Teilhabe

Die Mobile Integrationsbetreuung unterstützt Konventionsflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte in den unterschiedlichen Belangen des täglichen Lebens mit dem Ziel, die Eigenständigkeit und somit auch ihre Integrationschancen zu verbessern. Mittels eines ausführlichen Screenings von biographischen Daten, Ausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse usw. werden die Möglichkeiten und der Bedarf der KlientInnen erhoben.

Im Rahmen individuell abgestimmter Einzelberatungen werden Sprach- oder Ausbildungskurse vermittelt, Behörden kontaktiert sowie Unterstützung bei Wohnungs- und Arbeitseinstieg geboten. Gruppenangebote wie Workshops, Stammtische und Frauentreffen oder Frauenaustausch ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung mit der österreichischen Wertegemeinschaft, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die steirische Bevölkerung wird mittels Sprach- und Kulturtandems in die Integrationsmaßnahmen eingebunden.

Wir möchten Konventionsflüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte in der gesamten Steiermark unterstützen und bieten deshalb auch mobile Beratungen in den Regionen an.

Kontaktieren Sie uns für nähere Informationen und Beratungstermine.

 

Weitere Angebote der Mobilen Integrationsberatung

Die Mobile Integrationsbetreuung der Caritas bietet neben den persönlichen Integrationsberatungen auch diverse Integrationsmaßnahmen an, die von Frauentreffen über Workshops bis hin zu öffentlichen Diskussionsveranstaltungen reichen.

Workshops

Im Rahmen der Workshops werden mit den KlientInnen eine große Bandbreite an für sie relevante Themen erarbeitet, wobei sich die Inhalte an den Wertekursen des ÖIF und die Bedürfnisse der Zielgruppe orientieren, wie z.B. privates Wohnen (rechtliche Fragestellungen, MieterInnenpflichten, Nachbarschaft, etc.), Bewerbungsworkshops, Bewerbungstrainings, Energieworkshops zur Reduzierung von Heiz- und Stromkosten, „Christkindl“-Workshop und weitere Veranstaltungen zu österreichischen Werten und Gesellschaftsthemen.

Frauentreffen (Frauenaustauschtreffen)

Im Rahmen der Frauentreffen sollen die Frauen der Zielgruppe sowohl in ihrem Selbstwert gestärkt als auch in ihrem selbstbestimmten Handeln gefördert werden. Die Auswahl der frauenspezifischen Themen ergibt sich aus den Bedürfnissen der Zielgruppe. In den Frauenaustauschtreffen, die als offene Gesprächsrunden geführt werden, haben die Frauen die Möglichkeit ihre Meinungen auszutauschen und eigene Argumentationslinien zu entwickeln.

Männertreffen „Stammtische“

Die „Stammtische“ sind ein niederschwelliges Angebot für Männer mit Fluchterfahrung. In einer Kleingruppe sollen sie, durch den regelmäßigen Austausch über Themen wie (Familien)leben in Österreich, Frauen- und Jugendschutz, etc., zum Reflektieren und Diskutieren eingeladen werden.

Interkulturelle Begegnungen

Diese Maßnahme soll den interkulturellen und interreligiösen Dialog fördern und die Barrieren zwischen den Kulturen abbauen. Im Rahmen dieser „interkulturellen Begegnungen“ besuchen autochthone ÖsterreicherInnen sowie TeilnehmerInnen aus der Zielgruppe interkulturelle, kulturelle oder religiöse Vereine, Selbstorganisationen und Institutionen.

Öffentliche Diskussionsveranstaltungen

Als weitere Maßnahme zum interkulturellen Dialog und der Förderung des gegenseitigen Verständnisses organisiert und moderiert das Projekt öffentliche Diskussionsveranstaltungen. Der Mehrwert kultureller Vielfalt soll in das Bewusstsein der Aufnahmegesellschaft gebracht und ein Diskurs über die Vorteile von Diversität, Migration und Integration geführt werden.

Sprach- und Kulturtandems

Das Ziel des Sprach- und Kulturtandems ist, neben der aktiven Sprachförderung auch der interkulturelle Austausch. Durch ein individuelles Matching werden Personen aus der Zielgruppe mit Fremdsprachen-Interessierten, Fremdsprachen-Studierenden sowie anderen Personen aus der Aufnahmegesellschaft, die beruflich mit sprachlicher Vielfalt zu tun haben, zu einem Sprachtandem verbunden.

Konversationsgruppe

Ziel der Konversationsgruppen ist, die Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In den angeleiteten Gesprächen zu verschiedensten aktuellen, alltagsrelevanten oder berufsbezogenen Themen soll die Zielgruppe nicht nur in sprachlicher, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht profitieren.

Dieses Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds und das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres kofinanziert.
Flagge der Europäischen Union (EU)
Wohnungskautionsfonds für Flüchtlinge