Referent*innen 8. Studientage

Tamara D‘Alonzo

Geboren 1967 und aufgewachsen in Graz wechselte ich in einer beruflichen Neuorientierung zur
Psychosozialen Beratung mit den Schwerpunkten Stress- und Burnout-Prävention,
Resilienz-Training und Trauerbegleitung.

Ich war über vier Jahre ehrenamtlich in Lebens- und Sterbebegleitung auf der Palliativstation im
Krankenhaus der Elisabethinen tätig, ehe ich 2023 zum Hauptamt im Hospizverein Steiermark
wechselte.
Das Thema liegt mir als Referentin für Hospizgrundseminare besonders am Herzen, denn
Begleitung am Lebensende beinhaltet viele Facetten in seiner Besonderheit.

Was mich auszeichnet, ist meine Neugierde und Offenheit, immer wieder Etwas dazuzulernen, die
Freude, mit Menschen in Kontakt zu gehen und Erfahrungen auszutauschen.

Désirée Marie Fehringer

Désirée Marie Fehringer (Jahrgang 1993) lebt und arbeitet als freie Journalistin und Reporterin für den NDR und die ARD in Hamburg. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie zu großen Teilen in Namibia. Nach dem Abitur studierte sie crossmedialen Journalismus in Stuttgart, arbeitete in Baden-Württemberg als freie Journalistin für die Südwestpresse und den SWR und absolvierte anschließend 2017 bis 2019 ein Volontariat beim NDR. 

Seit 2019 arbeitet sie als Journalistin überwiegend für das investigative Reportage-Format "STRG_F, Panorama die Reporter, sowie für andere Investigativ-Formate der ARD. 2020 erhielt sie den Grimme Online Award für ihre Autorentätigkeit bei STRG_F. Neben ihrer Arbeit als Journalistin moderiert sie Veranstaltungen und gibt Social-Media-Workshops.

Links:
Instagram: https://www.instagram.com/desiree.fehringer/
Website: https://desireefehringer.wixsite.com/desireefehringer 

Dr. phil. Michaela Mayer

Studium Erziehungswissenschaft, Psychologie, Psychotherapie; Säuglings-, Kinder- und Jugendpsychotherapie, Psychotraumatherapie

Arbeit mit jungen und erwachsenen Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und u. anderem der Suchtarbeit, Referentin an Hochschulen.

Markus Meschik, PhD

Markus Meschik, PhD, ist Leiter der Fachstelle für digitale Spiele enter in Graz. Als Erziehungs- und Bildungswissenschaftler mit Schwerpunkt in den Bereichen Sozialpädagogik und Medienpädagogik beforscht er Finanzierungsmodelle digitaler Spiele, ist Gutachter und Experte für die “Bundesstelle zur Positivprädikatisierung von digitalen Spielen“ (BUPP) sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Graz und Klagenfurt.

Die Fachstelle für digitale Spiele enter ist eine Beratungsstelle für Erziehende und Fachkräfte im Umgang mit digitalen Medien in der Erziehung. Sie bietet eine kostenfreie Beratung und Begleitung nach systemischem Ansatz in einem zeitlichen Ausmaß von bis zu 6 Monaten. Dabei sind sowohl Termine in Präsenz als auch online sowie Erstkontakte im Rahmen digitaler Spielwelten selbst möglich. Weiters werden praxisnahe Fortbildungen für psychosoziale Einrichtungen angeboten. Enter wird vom Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz gefördert.

Steve Müller

Steve ist psychosozialer Berater und Trainer für Gesprächsführung bei checkit, einer Einrichtung der Suchthilfe Wien gGmbH. Er ist seit über 20 Jahren in der Suchtprävention tätig und war unter anderem im Vorstand des europäischen Netzwerk für Rausch- & Risikobalance risflecting aktiv. Seine Schwerpunktthemen sind Beratungsmethodik, Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention, Rausch- & Risikopädagogik, Klimafolgen in der Suchthilfe, sowie sozial integrierter Substanzkonsum, wozu er Erfahrungen aus drei europäischen Ländern einbringen kann.

Eva Nebel, MSc

Psychotherapeutin Transaktionsanalyse in freier Praxis, Trauma Somatic Experiencing nach Peter Levine, EMDR, klinische Hypnose, DGKP, akademisch geprüfte Pflegepädagogin (MSc) BA Psychosoziale Interventionen, Coach, Supervisorin, Lebens- und Sozialberaterin, Dipl. Lernberaterin, Krisenintervention

Arbeitsschwerpunkt: Psychotherapie, Trauma, Supervision, Fallarbeit, Seminare, Angehörigenberatung und -coaching

Themenschwerpunkt: Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten in der Alterspsychiatrie, Psychiatrie und Menschen mit Beeinträchtigung

Jürgen Pils, DSA

Suchtkoordinator beim Lebensraum Heidlmair (Stationäre und ambulante Kinder- und Jugendhilfe)

Langjährige Erfahrung in der Vorbetreuung für stationäre Entwöhnungstherapie und niedrigschwellige Jugendsuchtberatung

Dirk Schäffer

Dirk Schäffer, geboren 1967 in Essen (Nordrhein-Westfalen).
1994 Mitgliedschaft im JES Netzwerk (Junkies Ehemalige Substituierte) ab 1996 Koordination der JES Westschiene. Ab 1998 bundesweiter Koordinator von JES bei der Deutschen Aidshilfe in Berlin.
2001 Referent und Leiter des Fachbereichs Drogen, Strafvollzug, Selbsthilfe.
Autor zum Thema "Patient Involvement", Drogenkonsumräume und "Drogengebrauch und Alter".
2012 - 2023 Auslandsaufenthalte in Nepal und Thailand zur Ausbildung von Mitarbeiter*innen der Drogenhilfe und Selbsthilfe. Aufbau der Strukturen der Substitutionsbehandlung.
2022 Mitarbeit zum Aufbau des ersten Spritzentausch in Sri Lanka.
Focal Point (Deutschland) für das Europäische Harm Reduction Netzwerk.Leiter verschiedener modellhafter Interventionen zum Thema "Veränderung von Konsumformen", "HIV/HCV Test in niedrigschwelligen Einrichtungen", sowie "Rapid Fentanyl Testing (RAFT)".
Patient*innenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)

Dr. Stefan Sinz

Dr.med.Stefan Sinz, geb. 26.12.1966 in Linz. Medizinstudium in Wien.
Arzt für Allgemeinmedizin. Facharzt für Psychiatrie.

Seit einigen Jahren ärztlicher Leiter der Suchtberatung Obersteiermark in Leoben. Ärztlicher Leiter in der Beratungsstelle Libit Leoben. Wahlarztpraxis in Leoben.

Vorher Tätigkeit u.a. in der Forensik (JA Karlau), Konsiliarpsychiatrie (LKH Leoben) und vor allem über viele Jahre in der Sozialpsychiatrie. Langjährige Vortrags-, Seminar- und Supervisionstätigkeit

Schwerpunkte:

  • politische und gesellschaftliche Aspekte des psychiatrischen Handelns
  • Komorbidität psychiatrische Erkrankungen - Suchterkrankungen
  • Zusammenwirken von Psychotherapie und Psychopharmaka
  • Persönlichkeitsstörungen 
  • Tiefenpsychologie

Tina Steiner & Yannis Green

Yannis Green und Tina Steiner sind ausgebildete Sozialarbeitende HF und arbeiten zusammen insgesamt sechs Jahre im Drogeninformationszentrum DIZ. Beide sind in allen Bereichen des DIZ tätig: Beratung im Drug Checking, Einzelfallberatung, Konsumreflexion, Aufsuchende Sozialarbeit. Zudem gehört die Weiterentwicklung des Angebots mit dem Fokus Jugendliche und junge Erwachsene zu ihrer Kernaufgabe.

Beide bringen Berufserfahrung aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendhilfe mit. Ein besonderes Anliegen ist ihnen die akzeptanzorientierte Arbeit mit minderjährigen Menschen weiterzuentwickeln und Haltung so wie Umgang stets kritisch zu hinterfragen und zu beobachten. In diesem Kontext soll und muss ihrer Meinung nach Partizipation besonderer Beachtung geschenkt werden.

Priv.Doz Dr. Alfred Uhl

Priv. Doz Dr. Alfred Uhl ist stellvertretender Abteilungsleiter des Kompetenzzentrum Sucht der Gesundheit Österreich (GÖG) und stellvertretender Leiter des Englischen Doktoratsprogramms der Fakultät Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privat Universität (SFU). Nach einem Psychologiestudium an der Universität Wien arbeite Dr. Uhl wissenschaftlich im Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung (LBISucht), war Leiter der Alkohol Koordinations- und Informationsstelle (AKIS) und Koordinator der Abteilung Suchtforschung und -dokumentation (SucFoDok) des Anton-Proksch Instituts (API). Daneben unterrichte er von 1990-2013 Statistik, Mathematik und Forschungsmethodologie an der Wirtschaftsuniversität Wien, seit 1998 Suchtprävention und Evaluation im Zuge mehrerer Hochschullehrgänge und seit 2012 Forschungsmethodologie an der Sigmund-Freud Privatuniversität (SFU). Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Expertise sind Epidemiologie, Prävention, Suchtpolitik, Evaluation sowie die kritische Auseinandersetzung mit Methodologie im Zusammenhang mit empirischen Forschungsprojekten.

Carolina Subow

Lina beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Drogen, erst in der Theorie, danach auch in der Praxis. Seit einigen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich im Bereich der Drogenaufklärung. In Graz hat sie bereits diverse Veranstaltungen organisiert, um das Gespräch über das Thema zu öffnen und auch online klärt sie unter ihrem Alias „Linas Reise ins Drogenland“ über das Thema auf. Sie ist der Meinung: wir müssen über das Thema sprechen, um Probleme und Potentiale aufzudecken und ein Verständnis zu entwickeln, welches auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empathie basiert.