Stromspenden gegen Armut

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Ihr Stromüberschuss für den guten Zweck


Warum Ihre Spende den Unterschied macht.

Immer mehr Haushalte produzieren mit Photovoltaik-Anlagen ihren eigenen Sonnenstrom. Dank des Ausbaus von Photovoltaik-Anlagen in ganz Österreich speisen viele Haushalte Stromüberschüsse ins Netz ein – oft zu geringen Tarifen. Was viele nicht wissen: Dieser Überschuss kann auch gespendet werden und wird so zu einer wertvollen Unterstützung für Menschen in Not.

Als Strom-Spender*in unterstützen Sie die von der Caritas betreuten Menschen in Not und helfen dabei, den oft hohen Energiebedarf in unseren Einrichtungen abzudecken.

Stromspenden ist unkompliziert.

Sie bleiben Vertragspartner*in Ihres Energieversorgers und Netzbetreibers. Sie bestimmen ob ein Teil oder Ihre gesamte überschüssige Stromproduktion gespendet werden soll. Die Initiative der Caritas der Diözese Graz-Seckau in Kooperation mit der Energiegemeinschaft Robin Powerhood kümmert sich um die wirksame Verteilung der überschüssigen Energie.

Werden Sie Strom-Spender*in und setzen Sie ein Zeichen für den guten Zweck!
Mit Ihrer Stromspende schenken Sie nicht nur Licht, Wärme und Sicherheit – Sie sind Teil einer solidarischen Energiegemeinschaft.

Jetzt Stromüberschuss spenden

Ihre Fragen rund um die Caritas Stromspende

Stromspenden sind von Unternehmen und Privatpersonen aus ganz Österreich möglich. Voraussetzung ist eine stromerzeugende Anlage (Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft) und ein bestehender Einspeisevertrag für den Stromüberschuss. Dieser Vertrag wird direkt mit dem Energieanbieter (EVN, Verbund AG, Energie Steiermark etc.) abgeschlossen. Der Vertrag selbst bleibt von Stromspenden unberührt.

Um Strom an die Caritas spenden zu können, muss 
1) ein Überschuss aus eigener Stromproduktion (z.B. PV-Anlage) vorhanden sein, der ins Stromnetz eingespeist werden darf und 
2) sollten Sie bereits Teil einer Energiegemeinschaft sein, muss der Teilnahmefaktor dort weniger als 100% betragen. Sie können den Teilnahmefaktor je Energiegemeinschaft, an der sie teilnehmen, selbst bestimmen und auch ändern. Die Summe kann 100% nicht übersteigen. 
Beispiel: Sie speisen bereits 40% Ihres Stromüberschusses in eine Energiegemeinschaft ein und möchten nun die übrigen 60% der Caritas spenden.

Ja, gerne nehmen wir auch den Stromüberschuss von Unternehmen an, die damit Gutes tun wollen. Der Vorteil: Sie können als Unternehmen Ihre Spende steuerlich absetzen. Alles, was Sie dafür machen müssen, ist das Formular (siehe Button unten) abzuschicken.

Die überschüssige Strommenge wird in Kooperation mit Robin Powerhood Einrichtungen der Caritas der Diözese Graz-Seckau, wie dem Ressidorf - Notschlafstelle mit Sozialbetreuung, Begegnungsraum und Hauskrankenpflege und dem Haus Team ON Rankengasse - sozialbetreute Wohnversorgung mit Hauskrankenpflege, zur Verfügung gestellt. Die Caritas trägt weiterhin die Netzkosten und Abgaben, während ein Teil der Stromleistung durch Ihre Spende kostenlos bleibt.

Robin Powerhood ist eine österreichweite Energiegemeinschaft – und das ist auch gut so. Dadurch sind Stromspenden aus ganz Österreich möglich.

Die gespendete Summe Strom (kwh) wird von Ihrem Anbieter bei jeder Abrechnung ausgewiesen. Am Ende des Jahres erhalten Sie außerdem ein Zertifikat über Ihre geleistete Stromspende. Im Smart Meter Webportal Ihres Netzbetreibers können Sie darüber hinaus auch viertelstundengenau einsehen wie viel Strom Sie gespendet haben.

Stromspenden können laut österreichischem Recht derzeit nur von Unternehmen als Sachspende geltend gemacht werden.

Sie unterstützen mit Ihrer Stromspende soziale Einrichtungen der Caritas mit erhöhtem Strombedarf. Sie kommt Menschen bzw. Familien in Not, z.B. im Ressidorf - Notschlafstelle mit Sozialbetreuung, Begegnungsraum und Hauskrankenpflege oder im Haus Team ON Rankengasse - sozialbetreute Wohnversorgung mit Hauskrankenpflege, zu Gute, die von der Caritas betreut werden.

Um die Stromspende zu widerrufen, können Sie diese im Webportal Ihres Smartmeters stornieren oder uns kontaktieren. Die Stromspende ist freiwillig und ein Widerruf ohne Angabe von Gründen ist jederzeit möglich.

Viele Menschen sind von Energiearmut betroffen und daher schwierigen Lebensbedingungen ausgesetzt. Als Caritas Steiermark nehmen wir Verantwortung für die Betroffenen und den Klimaschutz und sind daher 2023 Teil eines kompetenten Forschungskonsortiums (Diözese Graz-Seckau, AVL, AEE Intec, Agentur Scan und Energieagentur Steiermark) geworden, das sich mit der Entwicklung und Beforschung von solidarischen Energiegemeinschaften befasst hat. Ziel war es, Energiearmut entgegen zu wirken und die Beteiligung an Maßnahmen zur Energiewende für vulnerable Zielgruppen zu erleichtern.

Gemeinsam ist es im Rahmen des FFG-geförderten Projekts "SOL:E" gelungen, einerseits die Bürgerenergiegemeinschaft Augustinum zu gründen, deren Erlöse in den Sozialfonds des Bildungscampus fließen. Zudem ist aber auch die Kooperation mit der gemeinnützigen Energiegemeinschaft Robin Powerhood, die das Spenden von Überschussstrom an mildtätige Einrichtungen und Bedürftige ermöglicht, eine Errungenschaft des Forschungsprojekts. www.sol-e.at

Robin Powerhood ist eine Energiegemeinschaft, die Haushalte und Unternehmen, die überschüssige Energie produzieren, mit sozialen Einrichtungen verbindet. Die gemeinsame Initiative bekämpft Energiearmut und bietet einen Ansatz für die Energiewende.

Robin Powerhood ist kein Stromhändler! Der gespendete Strom wird nicht an die Mitglieder verkauft, sondern ausschließlich an armutsbetroffene Haushalte oder mildtätige Einrichtungen weitergeleitet.

Mehr über Robin Powerhood finden Sie unter https://www.robin-powerhood.at

Ich möchte Strom spenden

Einfach den Link klicken, das Formular auf der Website von Robin Powerhood ausfüllen und mit überschüssigem Strom Projekte der Caritas unterstützen.

Mag.a (FH) Gabriella Dokter

Leiterin Projekte Armutsprävention

Die Initiative für das Projekt Stromspenden gegen Armut ist aus dem Forschungsprojekt SOL:E entstanden, in dem die Caritas Steiermark seit 2023 Konsortialmitglied ist. Dabei stand die Entwicklung und Beforschung von solidarischen Energiegemeinschaften im Vordergrund.