Malala - Patenschaften von Frau zu Frau

Gemeinsam aktiv für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben

Wir suchen Sie als Patin für unser Frauenprojekt mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention


Im Rahmen des Projekts werden Patenschaften zwischen Frauen ab 16 Jahren, insbesondere mit Flucht- oder Migrationshintergrund, und freiwilligen Patinnen geschlossen. Sprachbarrieren, fehlende soziale Kontakte oder ein ungeklärter Aufenthaltsstatus sind besondere Herausforderungen, die bei Unterstützungsangeboten für Frauen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte berücksichtigt werden müssen. Insbesondere dann, wenn Isolation mit einer möglichen Gewaltbetroffenheit einhergeht. Für diese Frauen muss es besondere Angebote, wie Malala, geben. Durch Sensibilisierung auf der einen Seite, und regelmäßigen persönlichen Kontakt mit einer Patin auf der anderen Seite, möchten wir Isolation und der Gewalt an Frauen gemeinsam und niederschwellig entgegenwirken. 

Wichtige Ziele sind die Förderung der Selbstbestimmung durch Information, die Stärkung von Frauen durch soziale Kontakte und Partizipation sowie die individuelle Begleitung und Vernetzung.

Sie haben ca. 2 Stunden pro Woche Zeit und möchten sich gerne engagieren?

Wir suchen dringend interessierte Patinnen für Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund:

  • Die Patenschaften werden von der Caritas vorbereitet und begleitet
  • Patinnen leisten als Ansprechperson emotionale sowie praktische und informative Hilfe
  • Persönlicher Kontakt, Vertrauen und gegenseitige Achtung machen dieses Beziehungsangebot aus
  • Als Patinnen sollen insbesondere Studentinnen aus Fachrichtungen von helfenden Berufen sowie Frauen, die an der Thematik interessiert sind, gewonnen werden
  • Die Tätigkeit als Patin gibt Einblick in die Psychosoziale Arbeit. Alle Teilnehmerinnen erhalten Schulungs- und Weiterbildungsangebote zum Thema Gewaltprävention und Schutz für Frauen sowie regelmäßige Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten
  • Die Erfahrungen im Rahmen der Patenschaft rund um Sensibilisierung zum Thema Gewaltprävention und Schutz kann für den zukünftigen professionellen Werdegang hilfreich sein
  • Bei einer Patenschaft handelt es sich um ein freiwilliges Engagement mit der Möglichkeit die Tätigkeit als Pflichtpraktikum, Wahlfach o. Ä. anrechnen zu lassen

Eine Patenschaft bedeutet Begegnung auf Augenhöhe, Treffen und Austausch in lockerer Atmosphäre, neue Erfahrungen machen, Kennenlernen verschiedener Lebenswirklichkeiten- und perspektiven, einander Zeit schenken, gemeinsam aktiv sein. Vertrauenswürdige, wohlwollende und verlässliche Ansprech- und Bezugspersonen leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Gewaltprävention und Stärkung von Frauen. Patinnen können bei sprachlichen Barrieren, mangelnden Informationen über Beratungsangebote oder über das Sozial- und Rechtssystem etc. direkt unterstützen. Vor allem aber geben Patenschaften sozialen und emotionalen Halt und schaffen damit eine wichtige Grundlage auf dem Weg zu einem partizipativen, unabhängigen und gewaltfreien Leben. 

So funktioniert's

  1. Infogespräch: Machen Sie bei uns einen Termin zu einem unverbindlichen Infogespräch und besprechen wir gemeinsam wie Ihre Patenschaft wirken kann.
  2. Matching: Wir stellen Kontakt zu Frauen her, die sich über eine Patenschaft freuen und berücksichtigen bei der Auswahl beidseitige Interessen, zeitlichen Ressourcen und Bedürfnisse.
  3. Treffen: Nach dem ersten, von uns begleiteten Kennenlerntreffen zwischen Ihnen und Ihrer Partnerin wählen Sie selbstständig Zeit und Ort für Ihre weiteren Treffen und gestalten die gemeinsame Zeit je nach Interessen und Bedarf.
  4. Austauschtreffen/Workshops/Begleitung durch das Team: Um sich mit anderen Patinnen auszutauschen, finden regelmäßige Treffen, Aktivitäten und Workshops statt. Während des gesamten Engagements steht Ihnen ein multiprofessionelles und erfahrenes Team beratend zur Seite.
Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Das Projekt wird finanziert von