Als Amphetamin zur Analyse abgegeben.
Tatsächliche Inhaltsstoffe:
- 1-PEA: 146 mg/g
- Koffein: 572 mg/g
1‑PEA (1‑Phenylethylamin) ist ein primäres Amin und strukturell mit Benzylamin verwandt. Bislang ist zu 1-PEA noch keine psychoaktiven Wirkungen beim Menschen dokumentiert. Es könnte jedoch die Monoaminoxidase (MAO) hemmen. Diese enzymatischen Effekte könnten theoretisch den Abbau verschiedener Botenstoffe beeinflussen und damit potenzielle Wechselwirkungen mit Stimulanzien begünstigen. Es wäre möglich, dass 1-PEA dadurch die Wirkung von Amphetamin verstärkt oder verlängert. Klinische Studien zu den Annahmen gibt es jedoch bislang nicht! 1-Phenylethylamin kann außerdem für die Synthese von Amphetamin verwendet werden bzw. entsteht es als Synthesenebenprodukt und deutet auf eine unsachgemäße Herstellung hin.
Die Toxizität und Langzeitfolgen von 1-PEA sind noch unbekannt!
Koffein führt zu nervösen und unruhigen Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Kurzatmigkeit und Schlafstörungen. Diese Nebenwirkungen können wiederum zu Angstzuständen führen. Durch den gleichzeitigen Konsum von Amphetamin und Koffein kommt es zu einem zusätzlichen Flüssigkeitsverlust. Die Gefahr der Dehydrierung steigt. Blutdruck und Körpertemperatur werden erhöht, was sich negativ auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. 300 mg Koffein entsprechen ca. 8 Tassen Kaffee!
Bei Pulvern und Kristallen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Nutze daher vor dem Konsum Drug Checking Angebote, wenn möglich!
