Sachspenden: Erste Wahl aus zweiter Hand

Die Arbeit der Caritas im In- und Ausland baut auf Spenden. Neben Geldspenden helfen auch Sachspenden bei der Arbeit für Menschen, die in Not geraten sind, allerdings erfordern sie einen ungleich höheren Organisations- und Ressourcenaufwand (z.B. für Transport, Lagerung, Sortierung).

Die Verwertung von Sachspenden erfolgt direkt und indirekt

  1. Direkt, indem Sachspenden z.B. in der Basisversorgung gratis an Bedürftige abgeben werden.
  2. Indirekt, indem durch Verkaufserlöse Sachspenden in Geldspenden umgewandelt werden (diese werden vor allem für die Finanzierung von Beschäftigungsprojekten für Langzeitbeschäftigungslose verwendet). Aufgrund der relativ günstigen Preise ergibt sich hier für Menschen mit kleiner Brieftasche eine zusätzliche Einsparmöglichkeit.

Damit für die Caritas aus "Sachspenden” nicht "Sachkosten" werden

Carla sammelt gebrauchte und neue Sachgüter. Im Gegensatz zu Geldspenden werden Sachspenden in der Regel erst dann abgegeben, wenn sie von den SpenderInnen nicht mehr benötigt werden. Neben dem Spendenaspekt spielt aber auch ein Serviceaspekt (Entsorgung, Abholung) eine Rolle. Damit für die Caritas aus "Sachspenden” nicht "Sachkosten" werden, ist vor dem Hintergrund des hohen Ressourcenaufwands und der in den letzten Jahren explodierten Entsorgungskosten Folgendes notwendig:

  • Wir nehmen eine Abgrenzung bei der Annahme vor.
  • Bei besonders arbeitsintensiven Sachspenden (z.B. Abholung von Möbelspenden) müssen wir Kostenbeiträge verrechnen.
  • Für nicht verwertbare Gegenstände müssen wir die Entsorgungskosten verrechnen.