Selbststabilisierung über Substanzen bei Kindern und Jugendlichen

Dr. phil. Michaela Mayer

Das Referat widmet sich nochmals mehr der Selbststabilisierung über Substanzen bei Kindern und Jugendlichen zur Entlastung des Selbsterlebens bei Posttraumatischen Belastungsstörungen, beginnenden Persönlichkeitsentwicklungsstörungen und Ängsten. Im Rahmen der begleitenden Arbeit von fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen wird der Substanzkonsum als mehr oder weniger flankierendes Agens mitgetragen. Es werden Zugänge und Denkräume eröffnet, wie ‚Erziehung und Pflege‘ vereinbar mit psychischen Störungsbildern, nebst dem Substanzkonsum von Kindern und Jugendlichen sein kann. Der Dienst resp. der ‚subjektiv gute Grund‘ zur Selbstaufrichtung und Selbstberuhigung mithilfe von Substanzen wird an Fallbeispielen skizziert. Darüber hinaus wird eine mögliche Haltung der im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Fachkräfte den Kindern und Jugendlichen gegenüber exemplifiziert.