Beratungssituation

Beratungssituation

Pfarrcaritas-Arbeit

Zwei Frauen an einem Stand beim Pfarrcaritas Tag 2016.

Pfarrcaritas-Arbeit ist nicht nur soziales Engagement einzelner Christen, die Helfen als ihr „persönliches Hobby“ betrachten. Sie ist ein organisiertes sozial-caritatives Handeln für Menschen in Not seitens der Pfarre. Caritatives Tun ist, die Liebe Gottes zu den Menschen zu bringen. 

 

Caritas und Pfarrgemeinderat

Pfarrcaritasgruppe ist ein Kreis des Pfarrgemeinde. Sie soll die Arbeit der Pfarrcaritas mit dem des Pfarrgemeinderat (PGR) absprechen. Durch diesen Auftrag hat die Pfarrcaritas andere Handlungsmöglichkeiten. Sie berichtet regelmäßig im PGR über die soziale Situation in der Pfarre und ihre Tätigkeiten.

 

Caritaskreis-LeiterInnen

Die Leiterin, der Leiter lädt die MitarbeiterInnen zu den Besprechungen ein. Regelmäßige Besprechungen (mind. 4 x im Jahr) ermöglichen es, organisatorische Dinge zu besprechen aber auch Themen zu diskutieren. CaritasleiterInnen koordinieren die caritativen Aktivitäten in der Pfarre. 

5 Punkte einer gelebten PfarrCaritas in jeder Pfarre


1. Ansprechpartner sein.

Menschen in Not können sich an ihre Pfarre wenden und finden einen Ansprechpartner, der sie ernst nimmt und ihnen Hilfe anbieten kann.

 

2. Zu den Menschen gehen.

Menschen in Not werden dort aufgesucht, wo sie leben, am Rande des Lebens und der Gesellschaft. Begleit- und Besuchsdienste sind Teil einer lebendigen und diakonal ausgerichteten Pfarre.

 

3. Eine Brücke sein.

Pfarren stellen eine Verbindung her zwischen bedürftigen Menschen und jenen, Einzelpersonen oder Gruppen und Einrichtungen, die Unterstützung anbieten können. Die Grundhaltung der Vernetzung stärkt Bedürftige, Helfer und Pfarren.

 

4. Caritas als Anliegen der gesamten Pfarrgemeinde.

Die PfarrCaritas ist „die Hüterin des Feuers der Nächstenliebe und des Liebeslebens“ einer Pfarre und hält die soziale Lage vor Ort im Bewusstsein der Gemeinde. Ein Armutsbericht der Pfarre dient dem PGR als Grundlage für die gelebte Diakonie.

 

5. Solidarität über Grenzen hinweg.

Die Sammlungen für Menschen in Not, besonders die Haussammlung, drücken die Solidarität mit all jenen aus, die jenseits der eigenen Pfarre, Bundeslandes oder Staates leben.