Portrait Mädchen mit Migrationshintergrund

KAMBUKE

© Schnabl

Das Projekt KAMBUKE (KAmaha BUti te KErel! – Wir wollen arbeiten!) der Caritas Steiermark setzt sich zum Ziel, in der Steiermark lebenden Roma/Romnia – mit besonderer Berücksichtigung von Grazer Roma/Romnia – den Weg in den ersten Arbeitsmarkt dauerhaft zu ebnen, Stereotypen und Vorurteile auf Seiten der Mehrheitsbevölkerung sukzessive abzubauen und die Voraussetzungen für eine möglichst nachhaltige Selbstorganisation der Roma/Romnia zu schaffen.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Qualifizierung, zum Empowerment und zu Anti-Diskriminierung. KAMBUKE soll die Chancen der KlientInnen signifikant erhöhen, sich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren und damit ihre prekäre Lebenssituation zu verbessern.

Ziele

  • Schaffung von Möglichkeiten der Integration in den primären Arbeitsmarkt
  • Aufbau einer nachhaltig wirksamen Beratungs-, Informations-, Unterstützungs- und Betreuungsstruktur, die den heterogenen Bedürfnissen der Zielgruppe Rechnung trägt und gendersensibel ausgerichtet ist.
  • Aufbau einer diese Bedürfnisse berücksichtigenden nachhaltig wirksamen Qualifizierungsstruktur
  • Aufbau eines nachhaltig nutzbaren Netzwerkes für Firmen, Einrichtungen und Privatpersonen, die Roma/Romnja beschäftigen wollen und für Roma/Romnja, um sich um Arbeitsmöglichkeiten bewerben zu können
  • Roma-Selbstermächtigung und Abbau soziokultureller Mehrfachdiskriminierungen und Hürden
  • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, Vorurteile und Stereotype gegenüber der Zielgruppe abzubauen und ein breiteres Netzwerk an Partnern aufzubauen

Maßnahmen

  • Muttersprachliche Arbeits- und Bildungsberatung: aufsuchend und stationär
  • Begleitung und Vermittlung
  • Deutsch- und Alphabetisierungskurse
  • Vermittlung zu Qualifizierungsangeboten
  • Empowerment-Workshops
  • Erzählcafes und Podiumsdiskussionen

Fördergeber

  • Logo - Europäische Union - Europäischer Sozialfonds

KAMBUKE wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz kofinanziert.