Bosnien-Herzegowina – wenig Fortschritt

23 Jahre nach dem Dayton-Friedensabkommen ist Bosnien und Herzegowina auch weiterhin von politischer und wirtschaftlicher Unstabilität gekennzeichnet. Der Krieg in BiH hat viel Leid, Elend und Verarmung der Bevölkerung mit sich gebracht. Die Nachwirkungen sind bis heute spürbar. Auch die Überschwemmungen im  Mai 2014 wirken sich negativ auf das sowieso niedrige Wirtschaftswachstum aus und führten zu Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Korruption, ein aufgeblähter Verwaltungsapparat, der den Großteil der Steuergelder frisst, komplizierter Bürokratie und aufblühende Nationalismen machen der Bevölkerung zusätzlich zu schaffen.  

Armut und fehlende Perspektiven

Die schlechte Wirtschaftslage in Bosnien und Herzegowina und die hohe Arbeitslosigkeit treffen die Jugendlichen (15-24 Jährigen) mit über 60% besonders. Dies führt dazu, dass mehr und mehr junge und gut ausgebildete BosnierInnen ihr Land verlassen, weil sie nicht an eine Verbesserung der Lebensbedingungen glauben. Zurück bleiben die älteren Menschen. Im Mai 2017 betrug die Anzahl der ArbeitnehmerInnen in Bosnien und Herzegowina 753.975 und die Anzahl der Rentner. Die Durchschnittsrente beträgt 188,00 Euro. Ca. 80% der PenisonistInnen leben in Armut und 40% sogar in extremer Armut.

Die Caritas Steiermark ist in Bosnien und Herzegowina aktiv und hilft in den Bereichen Hauskrankenpflege, Unterstützung und Beratung von Frauen im ländlichen Raum und Jugendbeschäftigung.

Altern in Würde - Bosnien und Herzegowina

Besonders viele ältere Menschen sind in Bosnien und Herzegowina von Armut betroffen. Für sie bietet die Caritas mobile Hauskrankenpflege an.

Altern in Würde - Bosnien

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