Ein Kind auf einem Feld im Südsudan

Bosnien-Herzegowina – ein Land nach Hochwasser und Krieg

Seit dem Krieg der 1990er-Jahre kämpft Bosnien und Herzegowina (BiH) mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Problemen. Infolge der Gewalt-Erlebnisse sind viele traumatisiert, zudem lebt fast die Hälfte der BosnierInnen nur knapp über der Armutsgrenze. Die Hochwasserkatastrophe von 2014, bei der 44 Menschen starben und Zehntausende evakuiert werden mussten, erschwert den Lebensalltag zusätzlich. Für viele unter den drei Millionen vom Unwetter Betroffenen ist der Alltag nach wie vor schwer zu bewältigen: Bei einer Arbeitslosigkeit von etwa 45 Prozent können sich viele BewohnerInnen des Landes keine medizinische Versorgung leisten. Besonders betroffen davon sind ältere, kranke Menschen und Kinder – allen voran Angehörige der Minderheit der Roma.

Arbeitslosigkeit und Armut

Der wirtschaftliche Zustand und das Sozial- und Gesundheitswesen sind durch dem Krieg in einem desolaten Zustand. Die Hälfte der ca. 3,9 Mio. EinwohnerInnen Bosniens lebt nur knapp über der Armutsgrenze, 25% sogar darunter. Die Bevölkerung kann sich kaum Lebensmittel leisten und noch weniger Medikamente. Besonders schlimm ist in Bosnien Herzegowina die Situation der Roma, der RückkehrerInnen und der älteren Menschen. Das Land steht vor der Aufgabe, aus einem friedlichen Nebeneinander der verschiedenen Bevölkerungsgruppen erneut ein echtes Miteinander zu entwickeln.

Die Caritas ist in Bosnien und Herzegowina aktiv und hilft in den Bereichen medizinische Versorgung, Hauskrankenpflege, Sozial- und Lern-Betreuung vor Ort.

Altern in Würde - Bosnien

Für sozialbedürftige alte Menschen bietet die Caritas mobile Hauskrankenpflege in ländlichen Gemeinden an.

Altern in Würde - Bosnien

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