Seit 25 Jahren eine gute Nacht in den Caritas Notschlafstellen

 

Eine plötzliche Delogierung, eine Trennung, Jobverlust: Die Gründe, weshalb Menschen in der Steiermark ihre Wohnung verlieren, sind vielfältig. In den Notschlafstellen der Caritas finden Menschen, die sonst auf der Straße schlafen müssten, Unterschlupf und Beratung. Seit 25 Jahren stehen obdachlosen Männern, Frauen und Kindern die Türen der „Arche 38“ und der FranzisCa Notschlafstelle, vormals Haus Elisabeth, offen.

Not macht keinen Urlaub

Sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr, sind die beiden Häuser für Menschen in Krisensituationen geöffnet; zu Weihnachten genauso wie zu Silvester und an jedem anderen Feiertag. „Die ‚Arche 38‘ hat nie Urlaub und nie zu“, sagt ihr Leiter Stefan Bottler-Hofer. Schließlich nimmt auch die Armut keine Rücksicht auf Feiertage und Wochenenden. Oder auf den Winter, wenn Nächte im Freien lebensgefährlich werden können. Die Arche 38 bietet 30 Schlafplätze, ein bescheidenes Abendessen und ein kleines Frühstück, dazu einige Duschen und die Möglichkeit, Wäsche zu waschen.

Langfristige Hilfe

In der FranzisCa Notschlafstelle gibt es Platz für 20 Frauen und ihre Kinder. Sie suchen Zuflucht vor aussichtslos scheinenden Situationen, oft nach plötzlichen Trennungen, manchmal ist Gewalt im Spiel, berichtet Carmen Brugger, Leiterin des Haus FranzisCa. Erstes Ziel beider Einrichtungen ist es, die Grundbedürfnisse ihrer Gäste abzudecken. Darüber hinaus bieten die Teams um Bottler-Hofer und Brugger Beratung sowie Hilfestellung bei Kontakten zu Behörden und Ämtern. Denn langfristig sollen die Menschen wieder auf eigenen Beinen stehen. Die Mittel dafür sind knapp, der Bedarf wäre oft größer.

So können Sie helfen

25 Euro für eine gute Nacht:

Mit 25 Euro können wir Menschen ohne Obdach ein Dach über dem Kopf, ein Abendessen und ein Frühstück in einer Notschlasftelle bieten. Dazu Beratung, um die schwierige Situation zu verarbeiten und zu überwinden.