Das Spendenformular von Altruja.

Der zweite großartige Erfolg: Spendenziel ist bereits übertroffen!

RAM-Sieger Severin Zotter:  Auch das Spendenziel ist erreicht, aber die Charity Aktion geht im Juli weiter!

Zuerst hat Extremradfahrer Severin Zotter sensationell das Race Across America gewonnen, jetzt hat der Caritas-Mitarbeiter auch sein Spendenziel erreicht bzw. schon überschritten. Zotters Partnerfirmen Endura und Trek Bicycle verdoppelten ab der Summe von 15000 Euro jede eingehende Spende, damit sind nun schon großartige 27.202  Euro auf dem Spendenkonto für syrische Flüchtlingskinder bei der Caritas eingegangen. „Jetzt sind wir schon über dem Ziel, aber das passt so, ich bin ja auch über meinem Ziel gelegen“, kommentiert der Sportler und Caritas-Mitarbeiter.  Auch wenn nun Zotters  Ziel erreicht ist, kann noch bis Ende Juli auf der Caritas Homepage www.caritas-steiermark.at/severin weiter gespendet werden und danach gerne auf www.caritas-steiermark.at.

Weitere Informationen über die Hilfe der Caritas für syrische Flüchtlingskinder gibt es hier.

Severin Zotter holt sich den Sieg!

Severin Zotter und Roland Urban beim RAAM 2015.

Severin Zotter gewinnt sensationell das Race across America 2015 mit der inoffiziellen Siegerzeit von 8 Tagen, 8 Stunden und 17 Minuten. Seit dem ersten ausgetragenen RAAM 1983 ist das erst drei "Rookies" vor ihm gelungen.

Für Zotter und sein Team wird ein Traum wahr! Der Weg zum Sieg war ein harter:
Nach 4400 km machen sich die Anstrengungen der letzten 8 Tage bemerkbar. Phasen der Erschöpfung durchtaucht Zotter mit mehreren Powernaps, bis er schließlich wieder hochmotiviert und fokussiert zum nächsten Abschnitt, den Appalachen kommt, der schwierigsten Etappe des RAAM was Höhenmeter pro Kilometer betrifft.

Dank physischer und mentaler Stärke und perfekter Unterstützung durch Severins Team erreicht Zotter schließlich nach 8 Tagen, 8  Stunden und 17 Minuten als erster das Ziel Annapolis an der Ostküste.

Seine sensationelle Leistung stellt Severin Zotter in den Dienst der guten Sache: Seinem Spendenaufruf für syrische Flüchtlingskinder sind bereits viele Severin- AnhängerInnen gefolgt, es kann auch weiterhin für das Projekt gespendet werden.

Wir freuen uns, Severin am MO, 6.7. beim Caritas Aktionstag gegen Hunger im Paulinum begrüßen zu dürfen!

Franz Küberl und die Caritas Steiermark danken Severin Zotter, Roland Urban, dem zweiten Caritas Mitarbeiter an Bord, sowie dem ganzen Team:

„Wir freuen uns sehr über den Sieg von Severin Zotter und gratulieren unserem Kollegen von ganzem Herzen zu seiner großartigen Leistung. Severin zeigt uns, welche Kräfte Menschen freisetzen können, wenn sie von einer Sache überzeugt sind und an sich glauben. Wir sind auch überwältigt von seinem Einsatz für syrische Flüchtlingskinder und schicken einen großen, herzlichen Dank an den Sieger und sein Team über den Atlantik. Die Caritas ist glücklich, Severin und Roland als Kollegen zu haben. Jetzt wünschen wir euch, dass ihr den Sieg gebührend genießt und nach den Strapazen ausgiebig feiern und ausruhen könnt."

 

 

Hier können Sie Severins Spendenaufruf unterstützen

Severin Zotter: Letzte Gedanken vor dem Start

Porträt Severin Zotter

Porträt Severin Zotter

"...und inspirierte mich auch ein weiteres Mal für meine persönlichen Ziele, auch wenn diese bei weitem nicht die Dimension eines RAAM erreichen werden."
(Vom Traum zum Ziel. Alex Gepp beim Race Across America. Grubinger et al., München 2010)

Mit diesen Wörtern habe ich meinen Rückblick auf das RAAM 2005 beendet. In wenigen Stunden gehe ich nun - 10 Jahre nach der Teilnahme von Alex - selbst an den Start. Bis vor wenigen Jahren war das - trotz aller Radbegeisterung - für mich unvorstellbar. Das Training, die Organisation, die Entbehrungen im Training, die Sponsorensuche, die Medienarbeit und nicht zuletzt die Willenskraft um 5.000km nonstop am Rad zu bewältigen schienen mir immer als unmöglich für mich. 

Im Laufe der letzten Jahr habe ich mich aber langsam entwickelt, mein Team ist entstanden, ich konnte mich selbst von Rennen zu Rennen steigern und der Glaube auch beim RAAM starten zu können ist gewachsen. Zudem habe ich auch die Unterstützung und Akzeptanz für dieses Projekt von meiner Freundin Angi, meiner Familie, meinen Freunden und nicht zuletzt meinen Arbeitskollegen bei der Caritas und meinen Sponsoren bekommen. 

Heute stehe ich am Start, und ein Großteil des Projektes ist damit schon abgeschlossen. Ich habe es hierher geschafft - egal wie es ausgeht. Darauf bin ich schon stolz. Der schwerste Teil der Übung steht aber noch vor mir, auch wenn ich den am besten kann: Radfahren. Ein ganzer Kontinent. Stunden der Freude, des Leidens, Zweifelns, Hoffens, Durchbeißens, Genießens, und vieles mehr, um am Schluss erfolgreich die Ziellinie zu überqueren. Ich freue mich und habe Respekt davor, bin zuversichtlich und weiß, dass ich mich auf mein Team 100%ig verlassen kann – muss. Absolutes Vertrauen und Akzeptanz habe ich mir als Ziel gesetzt. Für alles was kommt, was ich mir vorstellen kann oder auch nicht. Ob das reichen wird, werden wir sehen.

Ganz besonders würde es mich freuen, wenn ihr alle, die ihr mit mir mitfiebert, mein Spendenprojekt für syrische Flüchtlingskinder unterstützt. Die Teilnahme beim RAAM ist ein schier unglaublicher Luxus wenn man sich alle derzeitigen Katastrophen und Kriege auf der Welt ansieht. Ein steigender Spendenparometer motiviert mich für das Rennen ebensoviel wie eine aufmunternde Nachricht. Hier geht es direkt zum Onlinespendentool der Caritas. Genauere Informationen zum Spendenprojekt gibt es unter www.severinzotter.at/#/caritas-carity-projekt/

Es ist viel drinnen für das Rennen, vielleicht schaffe ich ein Top-Finish, vielleicht komme ich aber auch gerade vor Zielschluss an, egal. Ich freue mich auf die Erfahrung und das Teamerlebnis. 

Damit übergebe ich an die Mediacrew!

Zur Person - Severin Zotter

Severin Zotter lebt seit seiner Geburt 1982 in Graz. Er arbeitet als Sozialarbeiter im Drogenstreetwork der Caritas Steiermark. Neben seinem eigentlichen Beruf ist er Langstreckenfahrer und hat lange Zeit als Fahrradbote gearbeitet. Im Sommer 2014 konnte er das Radrennen „Tortour“ in der Schweiz gewinnen und sich somit für das Race Across America 2015 qualifizieren.

Radfahrer Severin Zotter im Trikot

Severin Zotter über das Radfahren

"Als urbaner Mensch ist Radfahren für mich neben dem sportlichen Aspekt vor allem eine Lebenseinstellung. Es ist seit jeher ein Teil meines Lebens, es begleitet mich - als Fortbewegungsmittel, als Sportgerät, als Arbeitsmittel, als Ausgleich, als Leidenschaft. Mich begeistern die unterschiedlichen Facetten des Radsports, besonders aber, welche enormen Distanzen in verhältnismäßig kurzer Zeit auf der Basis rein körperlicher und mentaler Kraft zurückgelegt werden können. Im Zentrum bleibt dabei für mich die Freude an der Bewegung, der Geschwindigkeit, der Herausforderung."

Severin Zotter beim Hitzetraining am Fahrrad in der kalifornischen Wüste

Flüchtlingskatastrophe Syrien


Der Bürgerkrieg in Syrien, der bereits seit 4 Jahren wütet, verschärft sich weiterhin. Mit Beginn 2015 sind bereits mehr als 3,8 Millionen syrische Flüchtlinge - beinahe 2 Millionen davon sind Kinder - in den Nachbarländer aufgenommen worden. Insgesamt sind über 12 Millionen SyrerInnen auf Hilfe angewiesen, davon 5,6 Millionen Kinder.

Millionen Kinder ohne Kindheit

In Syrien alleine sollen bis zu 2,4 Millionen Kinder nicht mehr zur Schule gehen. In Jordanien und dem Libanon können etwa 350.000 Kinder die Schule nicht besuchen. Libanon schließt die Grenze für syrische Flüchtlinge Infolge der enormen Flüchtlingszahlen sah sich die libanesische Regierung vor kurzem gezwungen, die Grenzen für syrische Flüchtlinge weitgehend zu schließen. Ein Viertel der Einwohner im Libanon (ein Land, so groß wie Tirol) sind bereits Flüchtlinge, das sind pro Kopf mehr Einwohner als in jedem anderen Land der Welt. Die hohe Anzahl an Flüchtlingen führt auch immer mehr zu Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Die Konflikte im Nahen Osten können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Die Krise in Syrien ist untrennbar mit dem Konflikt im Nordirka verbunden.

So hilft die Caritas

Die Caritas Österreich konnte dank der österreichischen SpenderInnen seit Ausbruch des Konfliktes im März 2011 über 7,1 Mio. Euro für die Nothilfe für Syrien-Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Damit wurden bzw. werden knapp 94.000 Menschen (rund die Hälfte davon Kinder) mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen, Winterkleidung, Schulbildung, medizinischer Hilfe sowie der Reparatur und Verbesserung ihrer notdürftigen Unterkünfte über Partner in Jordanien und im Libanon unterstützt. Zusätzlich werden infolge der Flüchtlingskrise im Irak weitere 4.000 Menschen mit Nothilfemaßnahmen versorgt.

Zu den Hilfsprojekten

Syrische Flüchtlinge öffnen Hilfspaket

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