50.000 Euro vom Land Steiermark

Logo Land Steiermark

Foto: Land Steiermark

Das Land Steiermark stellt für Betroffene der Coronavirus-Pandemie 50.000 Euro zur Verfügung. Das Geld kommt unverschuldet in Not geratenen Menschen zugute und wird über den Nothilfe-Fonds der Caritas Steiermark ausbezahlt.

Mehr Bedürftige durch Covid-19

Durch die Covid-19-Pandemie geraten Menschen verstärkt in existenzielle Not. Umso mehr freut sich die steirische Caritas über die finanzielle Unterstützung durch das Land Steiermark. „Obdachlose, Alleinerziehende, Mindestpensionistinnen und -pensionisten, kinderreiche Familien und vermehrt auch existenziell bedrohte Gewerbetreibende: Als Caritas nehmen wir eine erhöhte Anzahl von Anfragen hilfesuchender Menschen wahr“, weiß Caritasdirektor Herbert Beiglböck.

Vor allem in der Beratung zur Existenzsicherung und bei der Wohnungssicherung sei der Andrang groß. Als Caritas habe man die Kapazitäten der Nothilfeeinrichtungen ausgeweitet, „um auf die Problemlagen angepasst zu reagieren, die jetzt neu entstehen“, so der Caritasdirektor. Dabei geht es einerseits darum, jene zu schützen, die sich bereits vor der Pandemie in einer existenziellen Krise befanden. Gleichzeitig ist auch jenen Menschen beizustehen, die nun durch das Corona-Virus unverschuldet in Not geraten sind. „Und diese Zahl werde sich in den kommenden Wochen und Monaten noch vervielfachen“, zeigt Beiglböck sich besorgt. Bereits jetzt sei die Zahl an Hilfsgesuchen bei den Caritas-Sozialberatungsstellen eigenen Angaben zufolge stark angestiegen.

Hilfsangebote ausgebaut

Unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Krise richtete die Caritas Steiermark zusätzliche Lebensmittelausgaben ein. Für Obdachlose, die von der Corona-Gefahr besonders betroffen sind, wurden Wärmestuben und Tageszentren eröffnet. Weiters wurden telefonische Beratungshotlines eingerichtet, bestehende Hilfsangebote mussten verstärkt und krisenfest gemacht werden. „In der aktuellen Situation gibt uns jeder zusätzliche Euro die Möglichkeit, Hilfe für Betroffene auszuweiten“, so Herbert Beiglböck. „Mit seiner Spende hilft das Land Steiermark Menschen, deren Existenz durch die Coronakrise massiv bedroht ist. Als Caritas-Direktor sage ich für diese Unterstützung ein aufrichtiges ‚Danke!‘.“

Neben dem materiellen Wert schätzt Beiglböck auch den symbolischen Charakter der Spende: In Zeiten der Krise und der Unsicherheit zähle für Betroffene neben rascher materieller Hilfe auch die Geste des Helfens und das Gefühl, nicht vergessen zu werden. „Die Erfahrung, dass Menschen als auch Institutionen hinter in Not Geratenen stehen, gibt Hoffnung und ermutigt.“

 

Betroffene können sich unter der Telefonnummer 0316/8015-290 an die Caritas Steiermark wenden. Nähere Infos unter https://www.caritas-steiermark.at/

 


Rückfragehinweis

Dr. Anna Maria Steiner
0676/88015-8476
anna.steiner(at)caritas-steiermark.at
Caritas Steiermark/Medien und Kommunikation