Genderdiversität

Ulla Scharfenberg

Geschlecht ist vielfältig und lässt sich nicht auf das binäre Muster von „männlich“ und „weiblich“ reduzieren. In Österreich gibt es fünf Möglichkeiten, das Geschlecht im Personenstandsregister zu erfassen, dennoch werden Menschen jenseits von Mann und Frau im Alltag häufig unsichtbar gemacht. 

Der Vortrag zeigt auf, wie der Mythos der Zweigeschlechtlichkeit die gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht prägt und wie sich die Wahrnehmung geschlechtlicher Vielfalt weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Herausforderungen, mit denen trans, inter und nicht-binäre Personen in ihrem Alltag konfrontiert sind und wie gezielte antifeministische und queerfeindliche Kampagnen ihre Würde und Sicherheit bedrohen. 

Der Vortrag will nicht nur Wissen über die Vielfalt von Geschlecht vermitteln, sensibilisieren und aktuelle Debatten einordnen, sondern auch dazu ermutigen, einen aktiven Beitrag zu einer diskriminierungssensiblen Praxis in Bildung, Arbeit und Gesellschaft zu leisten.