Unsicherheitszonen in Organisationen

Mag. Dr. Georg Zepke

In diesem Workshop wird mit einer systemtheoretischen Perspektive der Frage nachgegangen, wie in Organisationen im Allgemeinen und insbesondere Organisationen der Drogenarbeit mit Phänomenen wie Unsicherheit, Risiko und eigenem Suchtaffinitäten umgegangen wird.
•    Wie wirkt sich der Umgang mit der Zielgruppe auf intern Strukturen, aber v.a. auch auf informelle Prozesse und die Organisationskultur aus?
•    Welche impliziten und expliziten Umgangsformen und Praktiken und Rituale kristallisieren sich zur Bearbeitung von individuellen und kollektiven Risikopotenzial heraus?
•    Welche Handlungskonsequenzen lassen sich daraus ableiten?

Nach einem kompakten Input über ein systemtheoretisches Verständnis von Organisationen und organisationstheoretischen Hypothesen zum Umgang mit Risiko und Sucht sollen in einer gemeinsamen Spurensuche organisationale Phänomene im Umgang mit Unsicherheit, Risiko, aber auch mit Suchtaffinitäten und Genuss identifiziert und diskutiert sowie Anregungen für die praktische Arbeit daraus abgeleitet werden.