Intensiv Betreutes Wohnen (IBW) Deutschlandsberg

Die Räumlichkeiten des Intensiv Betreuten Wohnens in Deutschlandsberg
© Caritas

Im Intensiv Betreuten Wohnen (IBW) in Deutschlandsberg erhalten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen neuen Lebensraum. Die 16 BewohnerInnen leben in einem Haus im Zentrum der Stadt mit interner Tagesstrukturierung. Zudem wird für 15 von ihnen, die vom aufgelassenen Landespflegeheim Schwanberg übersiedelt sind, ein Konzept zur Enthospitalisierung umgesetzt.

Große Räumlichkeiten

Für alle BewohnerInnen wurde ein eigenes Profil erstellt, das Auskunft über die erforderlichen Versorgungsbedingungen, in inhaltlicher und regionaler Hinsicht, gibt. Die Caritas entwickelte auf dieser Grundlage das Konzept für die Einrichtung und passte auch die aufwändige Innengestaltung mit unter anderem großen Allgemeinräumlichkeiten und einem Pflegebad an die vorhandenen Bedürfnisse an. 

 

Betreuung rund um die Uhr

Die 16 BewohnerInnen mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren werden in vier Wohngruppen von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr betreut. Ziel der Einrichtung ist, im Miteinander die Handlungsfähigkeit in alltäglichen Lebensbereichen zu verbessern, Menschen auf dem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu begleiten und gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken.

 

Integrierung in das Alltagsleben der Stadt

Beheimatet ist das Intensiv betreute Wohnen nun in einem mehrstöckigen Wohnhaus, das in privater Finanzierung errichtet wurde. Die Caritas als Mieterin bewohnt drei Stockwerke. Damit wird auch das Anliegen umgesetzt, Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ins Alltagsleben der Stadt zu integrieren und Begegnungen zu ermöglichen.