4. Studientage - Komplexe Suchtarbeit

"Das Fremde in uns"

23.-24. März 2015

 

Angelpunkt der 4. Studientage war das "Fremde in uns". Welche Auswirkungen auf die Begegnung mit suchtkranken Menschen und deren Behandlung haben dieser Perspektivenwechsel und die feinfühlige Erforschung des Fremden in uns?

Wenn wir uns dem Fremden zuwenden und den Versuch wagen, es zu umreißen, zeichnen sich erste Konturen vor dem Hintergrund heimatferner Orte, uneinschätzbarer Gegenüber und aus der Reihe fallender Begebenheiten ab. Die Konturen verdichten sich zu Fremden, AsylwerberInnen, Abhängigen, Anderen, zu denen ich nicht gehöre. Was aber, wenn wir uns damit nicht begnügen und neugierig unseren Blick wenden, um die Fremdheit in uns selbst aufzuspüren?

 

Erkundung des Fremden im Eigenen

Die 4. Studientage - Komplexe Suchtarbeit werden dazu beitragen, das Fremde, Unheimliche an der Suchterkrankung zu analysieren, indem sie einen Rahmen zur Erkundung des Fremden im Eigenen aufspannen.

 

Erkenntnisse aus verschiedensten Wissensgebieten

In bewährter Weise wurden dafür Erkenntnisse aus den verschiedensten Wissensgebieten herangezogen und in Impulsreferaten und Workshops vertieft. Einhergehend mit dieser Auseinandersetzung soll sich der aktuelle wissenschaftliche Diskurs der Suchterkrankung abbilden und die Voraussetzung geschaffen werden, um zukünftige Begegnungen zwischen TeilnehmerInnen und suchtkranken Menschen noch qualitätsvoller zu gestalten.