Ein Kind auf einem Feld im Südsudan

Burundi braucht Ihre Hilfe!

Burundi ist ein kleiner Staat in Ostafrika und mit 10,5 Millionen EinwohnerInnen auf einer Fläche von nur einem Drittel Österreichs sehr dicht besiedelt. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre, eine Frau bekommt durchschnittlich 6 Kinder. 39% der Kinder unter fünf Jahren sind untergewichtig, nur rund 2% der Haushalte haben Zugang zu elektrischem Strom. 85% der BurundierInnen zählen sich zur Ethnie der Hutu, 14% sind Tutsi und 1% Twa (Pygmäen).

Die Folgen des Krieges

Wie im benachbarten Ruanda herrschte auch in Burundi über 30 Jahre lang ein blutiger Bürgerkrieg, seit dem letzten Aufflammen 1993 sind schätzungsweise 250.000 Menschen ums Leben gekommen. In den schlimmsten Krisenzeiten wurden cirka 1,3 Mio. Menschen intern vertrieben oder sind Ausland geflohen. 2006 wurde endgültig das offizielle Friedensabkommen unterzeichnet.

Zerstörte Wirtschaft

Die Wirtschaft des Landes ist zerstört, mehr als 90% der BurundierInnen leben von Subsistenzlandwirtschaft, d.h. einer mühsamen, händischen Bebauung der Felder mit Erträgen, die gerade für die eigene Ernährung reichen. Ist jedoch der Ernteertrag schlecht, dann wird die Lage sofort kritisch.

Großer Hunger

Gründe für den weitverbreiteten Hunger sind Kriegsfolgen, Übernutzung der Böden, hohe Bevölkerungsdichte und der damit verbundene Landmangel. Letzterer wird durch die Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenflüchtlingen noch verschärft. Die RückkehrerInnen stehen vor dem Nichts, sie müssen ihre Häuser, die Infrastruktur etc. wieder aufbauen.

Unsere Projekte in Burundi

Ein Zuhause für Waisenkinder in Burundi

Rund 320 Waisenkinder werden vom regionalen Schwesternorden „Neues Leben für die Versöhnung“ und mit Unterstützung der Caritas Steiermark liebevoll betreut und aufgepäppelt.

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Landwirtschaft für Kinder - Burundi

Die Waisenhäuser für vor allem unterernährte Kinder wollen ernährungstechnisch und finanziell durch den Anbau von Gemüse und Obst unabhängigen werden.

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