Flüchtlingstragödie im Mittelmeer

Wir trauern! Wir sind sprachlos und dürfen nicht schweigen. In wenigen Tagen sind 1100 Frauen, Männer und Kinder hilflos im Mittelmeer ertrunken. Vor den Toren der Festung Europa - mehr als 20.000 Menschen starben in den vergangenen 25 Jahren.

Das Mittelmeer ist längst zu einem Massengrab geworden. Dieses Sterben muss sofort ein Ende haben.

Was Sie tun können

  1. Setzen Sie ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe! Unterschreiben Sie die Petition #GegenUnrecht auf www.gegen-unrecht.at. Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU für eine menschliche Politik im Umgang mit schutzsuchenden Menschen einzusetzen.
  2. Lassen Sie sich  bewegen! Die Anteilnahme, das Nicht-Vergessen, ein offenes Herz und ein offenes Ohr für das Leid der Flüchtlinge in und um Europa tragen zu einem Umdenken bei.
  3. Helfen Sie uns helfen! Unterstützen Sie unsere Flüchtlingshilfe. Sie ist ein Schritt zu mehr Humanität in Europa und in den unmittelbar von den aktuellen Krisen betroffenen Ländern. Ihre Spende wird zu einem Teil für Hilfsleistungen für Flüchtlinge in der Steiermark verwendet, zum anderen Teil für die Hilfe für verfolgte Jesiden und Christen im Nordirak. 

  • Caritasdirektor Franz Küberl, Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Caritas-Generalsekretärin Edith Pfeiffer (v.l.)

    Caritasdirektor Franz Küberl, Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Caritas-Generalsekretärin Edith Pfeiffer (v.l.) © Caritas

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  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
  • Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer

Caritas-Gebet und Mahnwache für die Opfer der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer

Zu einem Gebet und einer Mahnwache für die Opfer der furchtbaren Flüchtlingstragödie im Mittelmeer lud die Caritas heute Mittag auf das Gelände des Paulinums in der Grabenstraße ein. Rund 250 Menschen trafen sich kurz nach Mittag zu einer kurzen Andacht und einer Schweigeminute.

"Suche nach einem besseren Leben"

Caritasdirektor Franz Küberl erinnerte in seinen Eröffnungsworten daran, dass die Menschen, die am letzten Wochenende ums Leben gekommen waren, nichts weiter gewollt hatten, als sich auf seine Suche nach einem besseren Leben zu begeben. Er forderte einen Dialog der Europäischen Union mit der Afrikanischen Union ein, um die Ursachen der Migrationsbewegungen grundlegend zu bekämpfen.