6. Studientage - Komplexe Suchtarbeit

ReferentInnen

 

Alwin Bachmann

Alwin Bachmann ist stellvertretender Leiter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, und dort in verschiedenen Themenbereichen tätig. Er hat die nationale Onlineplattform «SafeZone.ch» in Kooperation mit Fachstellen, Bundesamt für Gesundheit und Kantonen aufgebaut und leitet und koordiniert das Projekt auf operativer Ebene. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören Online-Interventionen, Alter und Sucht, Prävention und Schadensminderung bei Freizeitdrogenkonsum sowie Kurzinterventionen in der Grundversorgung. Alwin Bachmann war nach seinem Studium der Psychologie mehrere Jahre in der niederschwelligen Suchthilfe tätig und hat spezialisierte Angebote für Konsumierende von Partydrogen entwickelt und umgesetzt.

 

MMag. Manuel Hochenegger

Manuel Hochenegger hat Rechts- und Politikwissenschaften in Innsbruck studiert und ist systemischer Berater. Von 2013 bis 2018 ist er bei der Drogenarbeit Z6 Innsbruck im Bereich MDA basecamp (mobile Drogenarbeit und Prävention) tätig. 2018 wechselt er in die Drogenberatung der Einrichtung. Seit 2014 koordiniert er das stationäre Drug Checking Programm der Drogenarbeit Z6. Er gibt Vorträge, Workshops und Coachings in den Bereichen Substanzkonsum bei Jugendlichen, Freizeitdrogenkonsum und Substanzlehre inklusive neue psychoaktive Substanzen (NPS).

 

Prof. Dr. med. Oliver Pogarell

to be announced!  

 

Dr. med Hella Schulte-Wefers

Dr. Hella Schulte-Wefers ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie ist spezialisiert auf PatientInnen mit Doppeldiagnose. Dr. Schulte-Wefers war sowohl als Assistenz- als auch als Oberärztin in der klinischen Suchtmedizin tätig und hat ambulant opiatabhängige PatientInnen in der integrierten Substitutionsambulanz behandelt.

Seit  Oktober 2012  ist sie als Psychiaterin bei der Parnassia Groep in Den Haag in den Niederlanden tätig. Sie hat sowohl im Wohnheim „Woodstock“ 36 BewohnerInnen zwischen 46 und 70 Jahren mit einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit als auch  80 BewohnerInnen mit Doppeldiagnose bei „afdeling stern“ begleitet.

Seit 1.10.2013 arbeitet Frau Schulte-Wefers im Doppeldiagnosezentrum (Centrum Dubbele Problematiek/ CDP) in Den Haag. Das Doppeldiagnosezentrum (CDP) in Den Haag ist eine Einrichtung für PatientInnen mit Suchterkrankung und  einer komorbiden psychischen Erkrankung mit klinischer und ambulanter Therapie im multiprofessionellen Team mit dem Ziel Verbesserung der Lebensqualität. Mit IDDT Workshops im In-und Ausland vermittle ich Informationen zu dieser spezialisierten, integrierten Therapie für DoppeldiagnosepatientInnen.

 

Dr. Meropi Tzanetakis

Dr. Meropi Tzanetakis ist Erwin-Schrödinger-Fellow des österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) und Gastwissenschaftlerin am Institut für Soziologie der Universität Essex. Im Anschluss an das Doktoratsstudium der Politikwissenschaft der Universität Wien war Dr. Tzanetakis wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung und Gastforscherin an der Universität Oslo am und Berliner Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Sie ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören digitale Technologien, illegale Märkte und Wirtschaftssoziologie. Meropi Tzanetakis ist Herausgeberin des Sammelbandes „Drogen, Darknet und Organisierte Kriminalität“, der im Nomos Verlag erscheint.

 

Bernd Werse, Dr. phil.

Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre for Drug Research am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M. seit 2002. Hauptverantwortliche Arbeit an diversen Forschungsprojekten: u.a. seit 2002 „Monitoring-System Drogentrends“ mit regelmäßigen Erhebungen zum Drogenkonsum in Frankfurt, aktuell: BMBF-Projektverbund zu „Drogen und urbane Sicherheit“ sowie Studie zur medizinischen Cannabisverwendung in Frankfurt. Darüber hinaus diverse Studien zum Konsum von „Legal Highs“/ Neue psychoaktive Substanzen (NPS), zum Kleinhandel mit illegalen Drogen und diversen anderen Themen. Zahlreiche Veröffentlichungen, Mitherausgeber des Alternativen Drogen- und Suchtberichtes und Vorstandmitglied der European Society for Social Drug Research (ESSD).

 

Florian Winkler-Ohm

Der gebürtige Augsburger lebt seit 8 Jahren in seiner Wahlheimat Berlin. Als Journalist arbeitete Winkler-Ohm in Augsburg für diverse Zeitungen und Magazine, bevor er in Berlin zum Tagesspiegel wechselte. Anfang 2017 übernahm er die Geschäftsführung des SchwuZ –Deutschlands größtem queeren Club. Zudem ist Winkler-Ohm seit rund 10 Jahren als Trainer & Referent im Bereich von Party- und Sexdrogen aktiv. Seit vielen Jahren ist er das Rollenmodell und Gesicht der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU für den Bereich Drogen innerhalb der Deutschen AIDS-Hilfe, für die er sich ehrenamtlich engagiert. Florian Winkler-Ohm lebt offen HIV-positiv und schreibt über sein Leben mit dem Virus auf flosithiv.com.