3. Studientage - Komplexe Suchtarbeit

ReferentInnen

Christina Bertran

Leiterin von Unidad Mobil de Zona Franca

Christina Bertran ist Leiterin von Unidad Mobil de Zona Franca, der mobilen Einheit des Servicezentrums für Drogenkranke und SexarbeiterInnen in Barcelona (Spanien). Sie absolvierte ein Psychologiestudium sowie das postgraduale Studiums für soziale- und kognitive Therapie an der Universität Barcelona.

Farouk Bouachba

Physiotherapeut

Farouk Bouachba arbeit zurzeit am Rehabilitationszentrum für Neurologie, Orthopädie und rheumatische Erkrankungen "Klinik Maria Theresia" in Bad Radkersburg. Geboren 1951 in Tunis studierte er später in Algier und Paris Sportwissenschaften und verfolgte danach seine Ausbildung in Osteopathie und Physiotherapie in Frankreich und Deutschland weiter. Zu seinen Fachgebieten gehören Psychotraumatologie für Kinder, Psychodrama für Kinder und die integrative Gestalttherapie für Kinder. Farouk Bouachba entwickelte außerderm zwei eigenständige Konzepte: Die klinisch-orientierte Psychomotorik und die Behandlung von Schädel-Hirn-Trauma PatientInnen ab dem Koma-Zustand. Des weiteren arbeitet er regelmäßig mit verletzten und traumatisierten Kindern in verschiedenen Krisengebieten.

Christa Gersdorf (Österreich)

Dipl.-Physiotherapeutin und Psychotherapeutin in freier Praxis

Christa Gersdorf ist Dipl.-Physiotherapeutin und Psychotherapeutin mit langjähriger Erfahrung im klinischen Bereich und in freier Praxis. Sie ist Gastdozentin im Österreichischen Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (ÖAKBT) und leitet den ÖAKBT-Weiterbildungslehrgang für PhysiotherapeutInnen.Zur ihren Arbeitsschwerpunkten gehören: Chronische Schmerzerkrankungen, Psychische Traumata und Krisen sowie psychosomatische Beschwerden. Sie entwickelte außderdem ein eigenständigen Konzeptes, das Osteopathie mit Psychotherapie methodisch verbindet. die Osteopathin in Ausbildung veröffentlichte zu den Themen Psychosomatische Erkrankungen, Burn-Out-Syndrom und Depression.

Prim. ao. Univ.-Prof. Dr. med. Martin Kurz (Österreich)

Martin Kurz
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalytiker.

Dr. Martin Kurz ist seit 2009 Primararzt des Zentrums für Suchtmedizin an der Landesnervenklinik
Sigmund Freud (Graz). von 1997 bi s2009 war er leitender Oberarzt am Therapie- und Gesundheitszentrum Mutters der Universitätsklinik für Psychiatrie Innsbruck. Seit 2010 ist er Mitglied des steirischen Suchtbeirats und Co-Referent für Suchtmedizin der steirischen Ärztekammer. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind: Psychiatrische Versorgungsplanung mit Schwerpunkt auf der
Vernetzung intra- und extramuraler sowie allgemeinmedizinischer und psychiatrischer
Versorgungsstrukturen und Psychotherapie bei Abhängigkeitserkrankungen (Frühintervention,
phasenspezifische Indikationsstellung und Therapieplanung, Einbeziehung komorbider
psychischer Störungen und Angehörigenarbeit).

Univ.-Prof. DDr. Alfried Längle (Österreich)

Psychologe, Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Privatdozent und Präsident der internationalen Gesellschaft für Lgotherapie und Existenzanalyse

DDr. Alfried Längle ist neben seiner Tätigkeit als Psychologe und Psychotherapeut auch als Privatdozent tätig. Sein Engagement führte ihn an die psychologische Fakultät der Universtität Klagenfurt, er ist Gastprofessor an der SFU Wien und Professor an der Psychologischen Fakultät HSE Moskau (GLE-International) mit sitz in Wien. Sein Studium der Medizin und Psychologie absolvierte er in Innsbuck, Rom, Toulouse und Wien. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören:

  • 1988/2006 Sinnvoll leben. Angewandte Existenzanalyse. St. Pölten: NP-Verlag - Neuauflage als
    Arbeitsbuch 2006 gemeinsam mit D. Bürgi.
  • 2003 Emotion und Existenz. Wien: WUV-Universitätsverlag (Hrsg.).
  • 2008 Existenzanalyse und Daseinsanalyse (UTB).
  • 2011 Erfüllte Existenz. Wien: WUV-Universitätsverlag Facultas"Existenzanalyse".

Dr. Hermann Ludwig (Deutschland)

Diplomsportlehrer, Sport- und Bewegungstherapeut

Dr. Hermann Ludwig promovierte in Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2011 ist er als Sport- und Bewegungstherapeut in der Klinik am Kronsberg und an der Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, Hannover, tätig. Zu seiner beruflichen Laufbahn gehört auch die langjährige Tätigkeit im Bereich der ambulanten orthopädischen Rehabilitation und in der
Therapie von chronischen Schmerzerkrankungen (Aachen). Darüber hinaus genoss er eine Ausbildung für Integrative Leib- und Bewegungstherapie (FPI), Integrative Budotherapie (FPI), sowie für Integrative Supervision.(in Ausbildung)

Dr.in Claudia Müller-Ebeling (Deutschland)

Freischaffende Wissenschafterin, Referentin, Autorin und Übersetzerin

Dr.in Claudia Müller-Ebeling studierte Kunstgeschichte, Ethnologie, Indologie und Literaturwissenschaft
in Freiburg, Hamburg, Paris und Florenz. Sie promovierte in Kunstgeschichte über visionäre Malerei
im 19. Jahrhundert am Beispiel des französischen symbolistischen Malers Odilon Redon. Zu ihrer Ausbildung gehörten ebenfalls Studienreisen zur Erforschung des Heilpflanzenwissens und Gebrauchs auf Guadeloupe (Karibik) und auf den Seychellen. Darüber hinaus beschäftigte sie sich mit der langjährigen Erforschung des Schamanismus in Nepal mit vergleichenden Studien in Korea, im Amazonasgebiet von Peru und in Kolumbien. Müller-Ebeling lebt als freischaffende Wissenschafterin, Referentin, Autorin und Übersetzerin in Hamburg.

Marie Nougier

International Drug Policy Consortium (IDPC), International Secretariat of Amensty International

Marie Nougier ist seit 2010 verantwortlich für die Bereiche Forschung, Publikation, Homepageentwicklung im IDPC (International Drug Policy Consortium). Darüber hinaus erfüllt sie eine unterstützende Tätigkeit in den Bereichen Vernetzung und Kommunikation. Sie ist maßgebliche beteiligt an der Errichtung eines multilingualen Kompettenzzentrums beim IDPC durch Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch,
Spanisch und Portugiesisch. Abschlüsse in den Masterstudiengängen International Law,
Human Rights und Law of Armed Conflicts.  2008 war sie als ehrenamtliche Mitarbeitin bei der Weltgesundheitsorganisation (Western Pacific Region Office) in Manila tätig und hatte den Auftrag, die Auswirkung der Etablierung von Zentren zur Zwangsbehandlung drogengebrauchender Menschen in Südostasien auf das Grundrecht nach Gesundheit zu analysieren. Hinzu kommt ehrenamtliches Engagement beim International Secretariat of Amnesty International mit dem Schwerpunkt Folter und Misshandlung durch Gesetzeshüter in Frankreich und Spanien.

Univ.-Prof. DDDr. Hilarion G. Petzold (Deutschland)

Psychologe, Psychotherapeut, Philosoph, emer.Lehrstuhl für Psychologie an der Freien Universität Amsterdam. Wissenschaftlicher Leiter des Hochschulstudiengangs Supervisionan der Donau-Universität Krems.

DDDr. Hilarion Petzold ist Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter der „Europäischen Akademie für Psychosoziale Gesundheit" und des Fritz Perls Instituts.  Er gilt als der Begründer der Integrativen Therapie und ist ein Pionier der modernen Drogentherapie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, die Gerontotherapie, die Suchttherapie, Supervision und die vergleichende Psychotherapie. Bis 2004 hatte er außerdem den Lehrstuhl für Psychologie, Klinische Bewegungstherapie und Psychomotorik der freien Universität Amsterdam inne. Er ist approbierter Psychotherapeut für Erwachsenen-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Autor zahlreicher Bücher und ca.1000 wissenschaftlichen Publikationen.

Manju Waltraud Pöllmann (Österreich)

Gründerin und Leiterin der Biodanzaschule Österreich.

Manju Waltraud Pöllmann ist freiberufliche Biodanza- und Ausbildungsleiterin im In- und Ausland, Lebens- und Sozialberaterin. Sie wurde von Rolando Toro zur diplomierte Biodanzalehrerin ausgebildet. Die seit 1989 in der Erwachsenenbildung tätige Pöllmann bildete sich außerdem in NLP (Masterpractitioner, in Hypnotherapie (Trance & Schamanismus) fort. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Berfreiung der Sinnlichkeit und die Stärkung der kraft zur Umsetzung der eigenen Wünsche und Visionen.

Dr. Christian Rätsch (Deutschland)

Dr. Christian Rätsch beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der Erforschung schamanischer Kulturen und deren deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinischen und ritueller Gebräuche von Pflanzen. Er studierte Altamerikanistik, Ethnologie und Volkskunde in Hambug und promovierte - finanziert vom DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) - zum Erlernen von Zaubersprüchen bei den Lakandonen. Danach folgte ein dreijähriger Aufenthalt bei den Lakandonenindianer in Chiapas (Mexiko) und Erlernung der Mayasprache.

Marie-Paule Renaud

Lektorin für Romanistik an der Universität Hamburg, Lehrerin für Tango unter Achtung therapeutischer Methoden verbunden mit Tango Argentino.

Marie-Paule Renaud besitzt langjährige Erfahrung im therapeutischen Kontext (Ausbildung und lehrtherapeutische Ausbildung in Gestalttherapie und Integrativer Leib- und Bewegungstherapie an der
europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung).  Neben ihrer Tätigtkeit als Lektorin für Romanistik an der Universität Hamburg arbeitet sie als Professionelle Tango-Tänzerin (Ausbildung bei argentinischen Meistern wie z. B. Antonio Todaro, Esther und Mingo Pugliese). Sie lehrt Tango (Academia Tango Gotan) und achtet dabei auf therapeutische Methoden, die sie mit Tanz verbindet.

Elena Sala (Spanien)

Teamleiterin in der CAS Baluard (Zentrum zur Behandlung und Erforschung der Drogenabhängigkeit, Barcelona)

Elena Sala arbeitet seit 2008 für CAS Baluard. Als Teamleiterin ist sie dort verantwortlich für die Entwicklung von Strategien und Methoden der niederschwelligen Drogenarbeit. Sie absolvierte ein Diplomstudium der Sozialpädagogik an der Universität von Barcelona, ein Magisterstudium der Sozial- und Kulturanthropologie und besitzt einen Masterabschluss in Sozialarbeitswissenschaften.

Prof. Dr. Heino Stöver (Deutschland)

Heino Stoever hält ein Referat
Sozialwissenschafter, Professor (Sozialwissenschaftliche Suchtforschung) und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung an der FH Frankfurt am Main (ISFF)

Prof. Dr. Heino Stöver ist neben seiner Tätigkeit an der FH Frankfurt am Main seit 2008 Vorstand Bundesverbandes für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, - akzept e.V. Mitbegründer und Vorstand des ARCHIDO (Informations- und Forschungszentrum für Alkohol, Tabak, Drogen,
Medikamente und Sucht) an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Drogenkonsum, Infektionskrankheiten (v.a. Hepatitis, HIV und AIDS), Gesundheit im Gefängnis sowie Sozial- und Gesundheitsplanung.

Dr. Ulf Zeder (Österreich)

Ulf Zeder hält eine Rede
Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie). Suchtkoordinator der Stadt Graz und Leiter des Referats für Sozialmedizin; Psychotherapeut in freier Praxis.

Dr. Ulf Zeder ist Suchtkoordinator der Stadt Graz und Leiter des Referats für Sozialmedizin der Stadt Graz. Klinischer und Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut in freier Praxis. Er hat langjährige Erfahrung in der niederschwelligen Suchtarbeit (Drogenstreetwork).