Ein Kind auf einem Feld im Südsudan

Auf dem Weg zum Schulabschluss

Banya ist ein kleines Dorf in Südbulgarien. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch und in vielen Familien reicht das Geld nicht immer für eine warme Mahlzeit am Tag. Um für ihre Familien sorgen zu können, arbeiten viele Eltern im Ausland. Die Kinder bleiben bei Verwandten oder Nachbarn zurück, die selbst oft wenig Zeit haben, sich ausreichend um die Kinder zu kümmern.

Psychosoziale Unterstützung

Seit 2013 befasst sich die junge Sozialarbeiterin Maria Dimitrova mit den Kindern im Dorf. "In meiner Arbeit mit den Kindern geht es vor allem darum schulischen Problemen entgegenzuwirken, Verlassenheitsgefühle aufzuarbeiten und zu vermindern und den Kindern wieder Sicherheit und Selbstvertrauen zu geben", erzählt Maria. Um die Situation der Kinder in Banya zu verbessern, hat die Caritas gemeinsam mit der Gemeinde auch eine Schulküche eingerichtet. Hier bekommen die Kinder täglich nach dem Unterricht eine warme Mahlzeit. Darüber hinaus werden die Schulkinder mit Unterrichtsmaterialien wie Stiften und mit Schulbüchern unterstützt.

Erfolgreiche Übertrittsprüfungen

Besonders wichtig ist für die 65 Schülerinnen und Schüler die Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen. In Bulgarien muss jedes Schulkind zwei Übertrittsprüfungen absolvieren, um weiter in die Schule gehen zu dürfen. Dank der Nachmittagsbetreuung in Banya haben es schon zahlreiche Schülerinnen und Schüler geschafft. Mittlerweile besuchen beinahe alle schulpflichtigen Kinder im Dorf die Grundschule, und immer mehr SchülerInnen schaffen einen positiven Schulabschluss.

 

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Unterstützen Sie bulgarische Kinder auf ihrem Weg zu einem Schulabschluss.