Zukunft für Kinder

Heute ist jeder zweite Mensch, der in extremer Armut lebt, ein Kind. 126 Millionen Jugendliche weltweit können weder lesen noch schreiben, mehr als 60% davon sind Mädchen. Mit Ihrer Hilfe unterstützt die Caritas Steiermark Kinder in Not auf der ganzen Welt.

Bereits im Jahr 2015 sind die Millenniumsentwicklungsziele ausgelaufen, deren zweites Ziel es war, allen Menschen weltweit Zugang zu guter Grundschulbildung zu gewährleisten. Trotz einiger Erfolge besuchen weltweit immer noch 58 Millionen Kinder im Volksschulalter keine Schule. In den Entwicklungsländern bricht ein Viertel der eingeschulten Kinder die Schule bereits vor Abschluss der Volksschule wieder ab. 126 Millionen Jugendliche weltweit können weder lesen noch schreiben, mehr als 60% davon sind Mädchen.

Es sind vor allem Kinder in Krisengebieten, Mädchen aus armen, ländlichen Familien und Kinder mit Behinderungen, denen der Zugang zu Bildung verwehrt bleibt. Wenn Kinder nicht zur Schule gehen können, hat das dramatische Auswirkungen auf ihre Zukunft: Ihnen werden nicht nur Chancen im Erwerbsleben und damit auf einen höheren Lebensstandard verwehrt, sondern sie haben auch keine Möglichkeit, sich das notwendige Wissen, die Werte und Fähigkeiten anzueignen, um sich zu informierten, sich zu verantwortungsvollen und aktiven Mitbürgern zu entwickeln. 

Viele Kinder werden an einem chancenreichen Heranwachsen gehindert, da sie in zerrütteten und von Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung geprägten Familienstrukturen aufwachsen. Zudem werden Kinder, deren Eltern mit unterschiedlichsten Problemen konfrontiert sind, oft zu rasch in Heime abgeschoben. Einrichtungen, die meist nicht über die angemessene personelle und materielle Ausstattung verfügen, um den Kindern die nötige Nähe und Wärme mit auf den Weg zu geben bzw. um sie ihren Fähigkeiten gemäß zu fördern, damit sie sich zu ihrem vollsten Potential entwickeln können. Allein In der Region Zentraleuropa-Osteuropa-Zentralasien wachsen rund 1,3 Millionen Kinder außerhalb ihrer Familie auf, 31.000 davon sind jünger als 3 Jahre.

Wie wir helfen

1. Bildung (Frühförderung, Schulbildung, Berufsbildung)

2. Familienunterstützende Angebote (z.B. Rechts- und Sozialberatung, medizinische Basisversorgung, materielle Unterstützung der Familien, Stabilisierung des familiären Umfelds)

3. Unterbringung in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (z.B. in Wohngruppen, Pflegefamilien, betreutes Wohnen). Diese Maßnahme wird nur ergriffen, wenn ein Verbleib in der Familie nicht mehr möglich ist, beispielsweise bei psychischer Erkrankung der Eltern, Missbrauch, Gewalt. 

4. Katastrophenhilfe für Kinder (z.B. wird der Zugang zu Hilfe auch für Kinder sichergestellt)

Zielgruppen

  • 50.000 Kinder und Jugendlichen von 0 bis 18 Jahren sowie 25.000 junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahren, die Unterstützung beim Schulbesuch und der beruflichen Bildung benötigen. Dies sind entweder Kinder, die durch Armut, Ausbeutung, Vernachlässigung, Missbrauch, Ausgrenzung und Diskriminierung am regelmäßigen Schulbesuch behindert werden.
  • 4.000 Kinder, die nicht bei ihrer Familie aufwachsen können. Wenn es für die Entwicklung des Kindes nicht förderlich ist, bei der eigenen Familie zu bleiben, müssen Möglichkeiten zur alternativen Unterbringung gefunden werden.
  • Familien, Eltern, bzw. Erziehungsberechtigte von 45.000 Kindern.Interventionen für Kinder betreffen oft auch Eltern, Geschwister oder Familienverband. Darüber hinaus werden Kinder oft am besten über Angehörige erreicht.

Unterstützen Sie Kinder in Not in Osteuropa

Unsere Projekte für Kinder:

Hilfe für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Im mittelbulgarischen Kuklen bekommen Schulkinder in der Tagesstätte der Caritas Sofia Lernunterstützung und ein warmes Essen. Der Schwerpunkt liegt in der Betreuung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen.

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Auf dem Weg zum Schulabschluss

Täglich ein warmes Essen, Lernunterstützung und jemanden zum Reden: All das hilft 65 Schülerinnen und Schülern im südbulgarischen Dorf Banya, die Schule positiv abzuschließen.

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Kindgerecht aufwachsen dürfen

In der Kindertagesstätte in Malko Tarnovo, nahe der Grenze zur Türkei, bekommen 20 Kinder das, was sie zum Erwachsenwerden brauchen: Verpflegung, Hilfe bei den Hausaufgaben und das Handwerkszeug für ein selbstständiges Leben.

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Frühförderung für die Kleinsten

Das Projekt „I am studying and playing in Bulgarian“ unterstützt 25 Kinder aus der Minderheit der Roma. Damit die Kleinen keine Startverzögerungen beim Schuleintritt haben, erlernen sie auf spielerische Weise auf Bulgarisch sprechen, zählen und singen.

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Fairer Start für Schulkinder

Im Lerncafé im ostslowakischen Stropkov werden 25 Kinder aus sozial schwachen Familien auf den Volksschuleintritt vorbereitet.

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