Rekordversuch von Severin Zotter


Wann: 18.04.15 / 11:00 - 19.04.15 / 01:00

Kommenden Samstag, den 18. April, startet für severin Zotter um 11 Uhr die Saison 2015. Nicht mit einem Rennen im herkömmlichen Sinn, sondern mit einem Rekordversuch vom südlichsten zum nördlichsten Grenzübergang Österreichs. Dieser Rekordversuch ist bei der Ultra Marathon Cycling Association (UMCA) angemeldet und wird nach den selben Regeln wie das RAAM durchgeführt. In erster Linie wird es also eine perfekte Möglichkeit für ihn und sein Team sein, Abläufe zu üben und für Amerika zu testen.

Nichtsdestotrotz steht der Rekordversuch im Mittelpunkt. Die Strecke wird vom südlichsten (Seebergsattel, Kärnten) zum nördlichsten (Grametten, Niederösterreich) Grenzübergang Österreichs führen. Den aktuellen Rekord hält seit 2014 der Salzburger Herbert Meneweger: 422 Kilometer mit rund 5.500 Höhenmeter in 14 Stunden und 13 Minuten, das sind knappe 30km/h Schnitt. Sofern keine groben Probleme auftreten (Wetter, Straßensperren, gesundheitliche Schwierigkeiten), ist Zotter zuversichtlich, diese Marke zu unterbieten.

Hilfe für syrische Flüchtlinge

"Er ist Sozialarbeiter bei Caritas Drogenstreetwork", erklärt Caritasdirektor Franz Küberl, "und er hat sich mit der Teilnahme am Race Across America ein gewaltiges Ziel gesteckt. Er verknüpft seine sportlichen Aktivitäten mit einem Charity-Gedanken."

Gemeinsam mit der Auslandshilfe der Caritas Steiermark werden Spenden für syrische Flüchtlingskinder im Libanon gesammelt. Das Ziel ist es, 5 Euro pro gefahrenen Kilometer zu sammeln. Bei der vollen Distanz von 5.000 Kilometern von der West- zur Ostküste käme man über dieses ambitionierte Online-Fundraising-Projekt auf eine Gesamt-Spendensumme von 25.000 Euro, die zur Gänze in die Hilfe für syrische Flüchtlingskinder im Libanon gehen.

"Ich freue mich heute in doppelter Hinsicht", sagt Küberl weiter. "Zum einen ist man als Verantwortlicher der Caritas stolz darauf, wenn MitarbeiterInnen auch abseits ihrer hauptberuflchen Tätigkeit durch besondere Talente auffallen. Es gibt ein Leben abseits der Erwerbsarbeit - sogar in der Caritas - und die Erfahrungen in der Freizeit sind wichtig für die innere Balance des ganzen Menschen."

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