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So hilft die Caritas Flüchtlingen

Beim Thema Flucht verbinden sich Inlandshilfe und Auslandshilfe der Caritas.

 

Notversorgung

Die Caritas war gemeinsam mit dem Roten Kreuz am Grenzübergang Spielfeld und im Übergangs-Quartier in Graz-Webling in der humanitären Versorgung von Flüchtlingen tätig. Unsere Aufgaben waren hier die Organisation der DolmetscherInnen, Notversorgung mit Bekleidung und Koordinierung von Freiwilligen.

 

Langfristige Hilfe für MigrantInnen und Flüchtlinge

Weiters betreuen wir Flüchtende in der Steiermark auch längerfristig, wenn sie in Österreich einen Asylantrag gestellt haben. Hier betreuen wir Flüchtlinge dann in folgenden Bereichen: Beratung und Betreuung, Unterbringung, Bildung und Integration. Erfahren Sie hier mehr über unser Angebot für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge.

 

Auslandshilfe

Flüchtende in anderen Ländern wie zum Beispiel aktuell im Nahen Osten oder im Südsudan unterstützt die Auslandshilfe der Caritas einerseits durch Nothilfeprogramme, in denen es um die erste lebensnotwendige Versorgung geht und andererseits durch Projekte, die den Menschen längerfristige Perspektiven geben wie zum Beispiel Bildungsprojekte. Weitere Informationen zu den Projekten der Auslandshilfe finden Sie hier.

Grundversorgung und Regionalbetreuung

Die Zahl der Flüchtlinge, die in der Steiermark untergebracht werden, ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen. Die Caritas in der Steiermark betreut im Auftrag des Landes knapp 12.000 Personen in Grundversorgung (Stand Juni 2016). Die Deckung der Grundbedürfnisse (Unterkunft, Verpflegung, Bekleidung, Schulkosten, Versicherung etc.) wird durch die Leistungen des Landes sichergestellt. Für den darüber hinaus gehenden Bedarf (zusätzliche Deutschkurse, Fahrkosten, Therapie- und Bildungsprogramme, Hilfe bei Geburt von Kindern) versucht die Regionalbetreuung im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zumindest in Härtefällen unbürokratisch zu helfen.

Die Caritas betreut gemeinsam mit der steirischen Kirche derzeit (Juni 2016) 63 Unterkünfte, in denen rund 1300 Menschen leben.