Beratungssituation

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Aktion „Flagge zeigen – Menschen helfen“

06.05.20 / 07:34

Stoffmasken mit verschiedenen Flaggen-Motiven

Foto: Caritas

Limitierte Maskenserie WIR > ÖSTERREICH - eine Kooperation von Caritas stoff.werk.graz und dem Reiseveranstalter Pinto Africa.

Für viele Länder im südlichen und östlichen Afrika ist der Naturtourismus eine der größten Einnahmequellen und in der Umgebung von Schutzgebieten oft der wichtigste Arbeitgeber. Momentan bleiben die Camps und Lodges aber leer, nachdem die Grenzen fast überall für Auslandsreisende geschlossen sind oder Einreisende zu einer Quarantäne verpflichtet wurden.

Das Beschäftigungsprojekt stoff.werk.graz macht in der Kooperation „Flagge zeigen – Menschen helfen“ gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Pinto Africa auf dieses Thema aufmerksam. In aufwändiger Handarbeit produziert das stoff.werk.graz die limitierte Maskenserie WIR > Österreich in den Flaggenfarben verschiedener Länder. Zu jeder gekauften WIR > Österreich-Maske gibt es einen Gutschein in Form von 100 € des Partners Pinto Africa. Zusätzlich spendet Pinto Africa für jeden eingelösten Gutschein bzw. jede Buchung weitere 100 Euro an die gemeinnützige Organisation Conservation Lower Zambezi.

"Der Tourismus ist für die meisten Schutzgebiete überlebenswichtig“, erklärt Bettina Evans-Leitner, Inhaberin des Reiseveranstalters Pinto Africa: „Der plötzliche Stillstand des Tourismus trifft Afrika ganz besonders und noch viel härter als uns hier in Europa, wo es doch ein gewisses Sicherheitsnetz gibt. In sehr vielen afrikanischen Ländern ist der Tourismus eine enorm wichtige Einnahmequelle, in manchen Regionen sogar die einzige. Eine Person, die im Tourismus arbeitet, versorgt oft bis zu zehn weitere Personen. Die Existenz ganzer Dörfer hängt von den Safari Camps ab. In Afrika stehen nun viele Menschen, die direkt oder auch indirekt vom Tourismus leben ohne Perspektive da. Aber auch die einzigartigen Wildnisgebiete stehen unter einem noch nie da gewesenen Druck. Wilderer haben in den menschenleeren Nationalparks freie Bahn. Die Naturschutzorganisationen, sei es staatlicher oder privater Natur, hängen von den Einnahmen der Touristen ab (Nationalparkgebühren, Spenden etc.). Ihnen geht das Geld aus und sie können sich nicht mehr ihrer wichtigen Aufgabe, dem Schutz dieser Wildnisgebiete widmen.“

Stoffmasken mit verschiedenen Flaggen-Motiven

Die gesellschaftliche Verantwortung in dieser Krisenzeit, auch außerhalb des eigentlichen Unternehmensgebietes aktiv zu werden, hat das Projekt stoff.werk.graz dazu veranlasst, die Produktion in den vergangenen Wochen umzustellen und ausschließlich auf die Fertigung von Masken zu fokussieren. Das Ziel des Beschäftigungsprojekts bleibt dabei langzeitarbeitslosen Frauen einen niederschwelligen (Wieder-) Einstieg in eine Beschäftigung zu ermöglichen. Mit dieser Arbeit sollen den Teilnehmerinnen die Möglichkeit einer Tagesstruktur sowie eine Verbesserung der Lebenssituation geboten werden. Da Arbeit und Beschäftigung auch für Menschen in anderen Regionen, Kulturen und Bereichen überlebensnotwendig ist, hat das stoff.werk.graz die Kooperation „Flagge Zeigen – Menschen helfen“ mit Pinto Africa ins Leben gerufen.

 

Die limitierte Maskenserie kann um 17,00 € pro Stück per Bestellformular per Mail unter stoff.werk(at)caritas-steiermark.at  bestellt werden.

Nähere Informationen unter: facebook.com/projekt.stoff.werk.graz

 

Weiterführende Links:

Reiseveranstalter: https://pintoafrica.com/

Bestellformular Masken: https://bit.ly/35hNjYC