Beratungssituation

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Caritas sagt DANKE: Mit der Hilfe von Spenden aus Österreich können 150.000 Kinder vor Hunger bewahrt werden!

06.09.18 / 09:30

Foto: JWeismann

Schweifer: „Jedes dritte Kind in Afrika südlich der Sahara ist chronisch unterernährt. Die Caritas hilft hungernden Kindern in 55 Projekten. DANKE für Ihre Unterstützung!“

Christoph Schweifer, Auslandshilfechef der Caritas Österreich: „Hunger ist kein Naturereignis, sondern ein Skandal. Wir sind die erste Generation, die Mittel und die Möglichkeiten haben, diesen Skandal zu beenden. Wir können, wenn wir es wollen, schaffen, dass kein Kind mehr an Hunger sterben muss. Denn Hunger ist immer die Folge von Armut und Ungerechtigkeit: Hunger ist die Folge von kriegerischen Konflikten, er ist die Folge von unzureichenden Bildungssystemen, von schlechter Gesundheitsversorgung, von schwachen Regierungen und von Ungerechtigkeit und Armut.“

 

Caritas Schwerpunkt im Sommer für eine Zukunft ohne Hunger 

Weltweit leiden 815 Millionen Menschen an chronischem Hunger und haben nicht genug zu essen. Besonders Kinder sind schwer betroffen – in Afrika ist jedes 3. Kind chronisch unterernährt. Die Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie bleiben körperlich und geistig unterentwickelt. Ihr Leben lang. 
Daher ist der Einsatz für eine Zukunft ohne Hunger ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Caritas. Im Rahmen einer Fundraising-Kampagne versucht die Caritas jedes Jahr im Sommer Bewusstsein für den Skandal Hunger zu schaffen und Mittel für die Hilfe vor Ort zu lukrieren. Bereits zum zweiten Mal haben heuer in allen Pfarrgemeinden Österreichs zur Sterbestunde Jesu die Kirchenglocken 5 Minuten lang geläutet, um auf den Skandal Hunger aufmerksam zu machen. 

„Es ist großartig, dass wir für den Sommer 2018 berichten können, dass wir unser Ziel, Mittel zu lukrieren, um 150.000 Kinder vor Hunger zu bewahren, erreicht haben“, so Schweifer und weiter: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Caritas schon jetzt mit Spenden unterstützt haben und die das auch in Zukunft tun werden. Danke für Ihre Hilfe!“

 

55 Projekte für eine Zukunft ohne Hunger 

Christoph Schweifer: „Insgesamt unterstützt die Österreichische Caritas 55 Projekte in Afrika und Asien, um langfristig den Skandal des Hungers endgültig zur Geschichte zu machen. Das Globale Ziel der Vereinten Nationen, Hunger bis in das Jahr 2030 zu beseitigen, ist erreichbar. Die Caritas leistet dazu einen Beitrag.“

 

Beispiele für die konkrete Hilfe der Caritas: 

Burundi 

In Burundi unterstützt die Caritas ein Ernährungszentrum in der Stadt Gitega. Dort finden stark unterernährte Kinder Aufnahme und werden mit notwendiger Zusatznahrung versorgt. Zusätzlich berät Schwester Godelive und ihr Team die Mütter, wie sie Mangelernährung vorbeugen können. 

 

Südsudan 

Im Südsudan, wo ein Drittel der Bevölkerung auf der Flucht ist, können 3000 Flüchtlingsfamilien und ihre Kinder mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Die Familien, die in der Hauptstadt Juba betreut werden, bekommen einmal monatlich eine Essensration aus Mehl, Bohnen, Öl und Salz. 

 

Senegal 

Im Senegal, in der Gemeinde Oulampane, werden Ziegen und Schafe v.a. an Frauengruppen vergeben. Damit können die Frauen für sich und ihre Kinder zusätzliches Einkommen sichern und den Kindern eine nahrhafte Mahlzeit bieten. 

 

Demokratische Republik Kongo 

In der Demokratischen Republik Kongo kann die Caritas mit den Mitteln der Kampagne ein Ernährungszentrum in der Nähe der Hauptstadt Kinshasa betreuen. Dorthin kommen verzweifelte Mütter mit ihren Kindern, die dramatische Symptome von Unterernährung zeigen. Die Kinder werden versorgt, es wird ihnen überlebensnotwendige Zusatznahrung verabreicht und zusätzlich werden die Frauen geschult, wie sie diese selbst zubereiten und ihre Kinder vor Unterernährung bewahren können. 

 

Äthiopien 

In Äthiopien können wir dank Ihrer Hilfe über 1.000 Familien und ihre Kinder mit Trainings, Saatgut, Tierhaltung und notwendigen landwirtschaftlichen Geräten dabei unterstützen, dass sie auf ihren Feldern mehr und diversifiziert anbauen können, d.h. auch unterschiedliche Getreidesorten sowie Gemüse. Dadurch kann die Ernte gesteigert und eine ausgewogene Nahrung v.a. für die Kinder sichergestellt werden.

 

Spenden gegen den Hunger

Spenden werden weiterhin dringend erbeten: www.caritas.at/hunger