Beratungssituation

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Pressegespräch zur Caritas Spendenkampagne für Menschen in Not in der Steiermark

03.11.16 / 13:25

Schlupfhaus-Leiterin Gabi Waerder mit Caritasdirektor Mag. Herbert Beiglböck und Kuratoriumsvorsitzende Kristina Edlinger-Ploder

Foto: Caritas

Gerade im Winter werden Probleme wie Wohnungslosigkeit und Armut deutlich spürbar. Wir sind als Gesellschaft gefordert anzupacken und gemeinsam die Not in der Steiermark zu bekämpfen. Es gibt Wege aus jeder Krise, aber keiner schafft es allein. Im Pressegespräch, das am 3.11. 2016 im Schlupfhaus - einer Notschlafstelle für Jugendliche - zur aktuellen Inlandskampagne der Caritas Steiermark stattgefunden hat, wurden Wege der Hilfe und der Unterstützung sowie Spendenmöglichkeiten aufgezeigt, die dazu beitragen, damit die Hoffnung größer wird als die Verzweiflung.

Grundstandard der Menschenwürde sichern

Podium mit Juratoriumsvorsitzender Kristina Edlinger-Ploder, Caritasdirektor Mag. Herbert Beiglböck und Schlupfhausleiterin Gabi Waerder

Caritasdirektor Herbert Beiglböck ruft zum Start der neuen Spendenkampagne der Caritas für Menschen in Not in der Steiermark dazu auf, allen Menschen einen „Grundstandard der Menschenwürde“ zu sichern. In Zeiten, in denen hohe Arbeitslosigkeit und hohe Wohnkosten viele Menschen in Bedrängnis bringen, müsse es ein gemeinsames Verständnis in der Gesellschaft geben: „Niemand soll Hunger haben, niemand soll ohne Dach bleiben. Das wollen wir absichern“, erklärte Beiglböck bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in der Jugend-Notschlafstelle „Schlupfhaus“ in Graz. „Wir können uns der Not zuwenden, weil wir überzeugt sind, dass es besser werden kann“.

Hoffnung > Verzweiflung

Pressevertreter beim Pressegespräch im Caritas Schlupfhaus

Unter dem Motto „Hoffnung ist größer als Verzweiflung“ ruft die traditionell zum Gedenktag der Heiligen Elisabeth am 17. November durchgeführte Kampagne zu Spenden für armutsbetroffene Menschen in der Steiermark auf. „Es gibt bei uns eine große Bereitschaft zu teilen“, hielt der Caritasdirektor fest. Eine große Aufgabenstellung sei, die persönliche Nähe zu den Armen stärker zu suchen; damit wachse das Verständnis für Notlagen: „Das ist ein Weg, wie sich die Gesellschaft verändern kann“.

Die Vorsitzende des Kuratoriums der Caritas, Kristina Edlinger-Ploder, wies auf die weiterführende Arbeit der katholischen Hilfsorganisation hin: „Die Caritas öffnet die Tür zweimal – einmal in der unmittelbaren Not und dann ein zweites Mal hinaus ins Leben“. Auch die Leiterin der Jugend-Notschlafstelle Gabriele Waerder betonte das Bemühen ihres Teams, mit den Jugendlichen neue Perspektiven zu entwickeln und an einer gelingenden Zukunft zu arbeiten.

 

Spenden für die Inlandskampagnen sind im Rahmen der Sammlungen in den Pfarren, per Erlagschein und online möglich:

https://www.caritas-steiermark.at/spenden-helfen/spendenaufrufe-sammlungen/inlandshilfesammlung

 

 

Spendenkonto:

AT082081500001691187; Kennwort: Caritas Inlandshilfe 2016