Häufig gestellte Fragen

Wer kann die Leistungen der Caritas in Anspruch nehmen?

Die Caritas hilft Menschen in Notsituationen, etwa bei Armut. Krankheit, Behinderung sowie Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit  -  und zwar ungeachtet von Alter, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, ethnischer und nationaler Herkunft, physischen und psychischen Grenzen, Familienstand oder sexueller Orientierung.
Neben der Nothilfe bietet die Caritas aber auch unterschiedlichste Dienstleistungen an, die, je nach Bereich, von der öffentlichen Hand zur Gänze oder zum Teil finanziert sein können. Das Angebot reicht von der Familienhilfe über Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bis zur Begleitung und Betreuung von älteren Menschen oder Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wo kann man bei der Caritas Sachspenden abgeben?

Dinge, die der eine nicht mehr braucht, können für den anderen ein Stück Lebensqualität bedeuten. Die Caritas sammelt Kleider, Schuhe, Möbel, Geschirr, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug, Fahrräder, Bilder, Kühlschränke, Elektrogeräte und Computer. Alle Waren können in der Sachspenden-Zentrale in der Lindengasse 18a abgegeben werden. Weitere Standorte:

alle Container-Standorte in Graz und Umgebung! 

alle Container-Standorte in der Steiermark (ohne Graz)!

Wie viel Geld wird für die Verwaltung verwendet?

Wer ordentlich und solide helfen will, muss Verwaltungsarbeit leisten. Eine ordentliche Buchhaltung ist für jeden Kaufmann notwendig und um so mehr für die Caritas, die ja auch mit Spendengeldern arbeitet. Dabei ist die Caritas bemüht, möglichst kostengünstig zu arbeiten und Personal und Materialressourcen effizient einzusetzen. Die Verwaltungsspesen belaufen sich je nach Projekt zwischen 4 und 12%, im Durchschnitt aber bei  - verglichen mit anderen Organisationen - sehr niedrigen 7,5 %.

Verschwendet die Caritas viel Geld für Werbung?

So sparsam wie möglich: Die dichte Werbung um Spenden ist nur möglich, wenn die Werbewirtschaft die Caritasappelle gratis veröffentlicht. Die Caritas muss zum Beispiel für ihre Werbekampagnen nur das Material produzieren (davon wird ein Großteil durch Sponsoren abgedeckt), aber keine teuren Einschaltgebühren zahlen.

Hat die Caritas das Spendengütesiegel?

Die Caritas Österreich hat das Spendengütesiegel beantragt und ohne jegliche Beanstandung erhalten. Einzelne Landesverbände, darunter auch die Caritas der Diözese Graz-Seckau, streben eine zusätzliche Verleihung des Siegels nicht an.

Die Jahresabschlüsse werden von einem externen, unabhängigen, beeideten Wirtschaftsprüfer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Darüber hinaus wurde vom Wirtschaftsprüfer bislang immer ohne Einschränkung bestätigt, dass die überwiegend mit Spenden finanzierten Einrichtungen der Caritas der Diözese Graz-Seckau den Kriterien für das österreichische Spendengütesiegel entsprechen.

Unseren Spendern und Sponsoren gegenüber sind wir zu einem Verwaltungssystem verpflichtet, das eine sorgfältige und nachvollziehbare Verwendung der Spendengelder garantiert. Bücher und Spendenverwaltung werden daher dreifach kontrolliert:

  1. Das Finanz- und Rechnungswesen wird von organisationsinternen bzw. kirchlichen Prüfstellen kontrolliert.
  2. Die Bücher werden von beeideten, externen Wirtschaftstreuhändern geprüft.
  3. Öffentliche Mittel, die von der Caritas verwendet werden, unterliegen der Kontrolle der öffentlichen Hand (Stadt Graz, Land Steiermark, Ministerien, EU-Behörden).

Das Spendengütesiegel prüft nur die Qualität der Verwaltung der Spenden, nicht aber die Qualität der Projekte. Da eine Teilnahme am Spendengütesiegel nur zusätzlichen Kosten verursachen würde, die Caritas aber belegen kann, dass sie die Kriterien ohnehin erfüllt, wird das Spendengütesiegel von der Caritas der Diözese Graz-Seckau daher nicht extra beantragt.

Macht die Caritas auch Straßensammlungen?

Die Caritas sammelt Spenden, um Hilfsangebote leisten zu können, die nicht oder nur zum Teil von der öffentlichen Hand getragen werden. Die Caritas hat die Pflicht, Notlagen in der Gesellschaft aufzuzeigen und Werbung für Spenden zu betreiben. Die Caritas tut dies im Rahmen von fünf Kampagnen pro Jahr: Haussammlung, Osteuropa-Kampagne, Familienhilfen-Sammlung, August-Sammlung, Erntedanksammlung, Inlandskampagne. Jeder Hausammler, jede Haussammlerin bekommt jährlich einen neuen Ausweis. Die Caritas führt keine Straßensammlungen durch.

Wie viele MitarbeiterInnen zählt die Caritas?

Die Caritas zählt zu den größten Dienstgebern der Steiermark. Im letzten Jahr waren 1.542 MitarbeiterInnen bei der Caritas beschäftigt - rund 72 Prozent waren Teilzeitbeschäftigte mit einem durchschnittlichen Beschäftigungsausmaß von 61 Prozent. Zu nennen sind auch 144 fallweise Beschäftigte oder freie DienstnehmerInnen sowie etwa 186 LehrerInnen in den Schulen und Ausbildungszentren der Caritas.

Es waren insgesamt rund 940 Freiwillige und 108 Zivildiener in Einrichtungen und Projekten aktiv - dazu gab es auch zehn Einsätze von Freiwilligen im Ausland. Die youngCaritas erreichte 3.465 Jugendliche, 225 Personen wurden als MultiplikatorInnen für die Themen der youngCaritas ausgebildet. An die 4.000 HaussammlerInnen waren zudem in der ganzen Steiermark von Tür zu Tür unterwegs, um Geld für Menschen in Not zu sammeln.

Gehört die Caritas zur Kirche?

Die Caritas ist die soziale Organisation der Katholischen Kirche in der Steiermark. Caritas, das Wesen der Nächstenliebe, ist unverzichtbares Wesenselement von Kirche. Das Hilfsangebot der Caritas gilt selbstverständlich unabhängig von der religiösen Einstellung des Menschen, der Hilfe benötigt.

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Copyright Caritas, Doris Horner

Doris Horner
Caritas Information

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Mo-Do 7.30 - 16.00
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Rosemarie Zotos
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