Diabetesordination Di 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Diabetesordination
nach Bedarf/2 - 3 Mal wöchentlich
Die Erfahrung hat gezeigt, dass vor allem Menschen, die an der Armutsgrenze leben, sowie AusländerInnen durch Sprachbarrieren und kulturbedingten Umgang mit Krankheiten es besonders schwer haben, Diabetes in ihr Leben zu integrieren, medizinische Behandlungsmaßnahmen zu verstehen und zu befolgen. Die MitarbeiterInnen der Marienambulanz wissen um diese Probleme und können auf DolmetscherInnen in der Muttersprache zurückgreifen. Ein niedrigschwelliger Zugang, ein verstehbarer, akzeptierbarer und im realen Alltag praktizierbarer Umgang mit dieser Krankheit soll erreicht werden.
Inhalte:
- Strukturierte Diagnostik Stoffwechsel
- Blutdruck, Fuß und Augenuntersuchungen
- Abklärung und Vorbeugung von makro- und mikropathologischen Spätschäden unter Berücksichtigung der diabetischen Nephropatie und Neuropathie und des diabetischen Fußsyndroms - DFS
Ziele:
- Prävention von Komplikationen des Diabetes Mellitus
- Gewährleistung einer zeitgemäßen Diagnostik und Therapie für sozial deprivierte Menschen
- Qualitätsgesicherte Dokumentation FQSDÖ ( Forum für Qualitätssicherung in der Diabetologie Österreichs )Struktur, Prozess, Ergebnisse
- Strukturierte Diabetesschulung von nicht insulinpflichtigen und insulinpflichtigen PatientInnen
- FIT - funktionelle Insulin-Therapie Konventionelle Insulin-Therapie
- PIT - prandiale Insulin-Therapie
- Laufende Fortbildung, Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit medizinischer Uni-Klinik und dem LKH Hörgas-Enzenbach Abteilung für innere Medizin
- Kooperation und Projektentwicklung mit - FQSDÖ und Joaneum Research - Mit den niedergelassenen ÄrztInnen
- Qualitätszirkelarbeit mit den ÄrztInnen der Marienambulanz und niedergelassenen ÄrztInnen unter Leitung eines zertifizierten Qualitätssicherungs-Moderators - OA Dr. Peter Mrak, Internist am LKH-Hörgas
- Assoziation mit Tropen-medizinischer Ambulanz und Hepatologischer Ambulanz am LKH-Hörgas - Herrn Prim. Dr. Bernd Bauer
- Kooperation mit orthopädischem Schuster bei DFS-PatientInnen

