Unsere Leitlinie
Unsere Leitlinie
Warum wir helfen
Millionen Menschen leben weltweit in Armut und Elend. Jeden Tag sterben zwischen 30.000 und 50.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung, unter ihnen viele Kinder. Katastrophen und Kriege fordern viele Opfer. Die Kluft zwischen Arm und Reich geht nach wie vor auseinander. Die Caritas sieht ihre Aufgabe darin, die Not zu erkennen und zu lindern.
In der Auslandshilfe sieht sie über über Landesgrenzen hinweg und hilft dort, wo sie durch Katastrophen, Kriege, Unrechts- und Notsituationen zum Handeln herausgefordert ist. Hier gilt es langfristig neue Hoffnung zu geben und neue Perspektiven zu schaffen. Die Hilft gilt den Ärmsten - unabhängig von ihrer Kultur, Sprache und Religion. Die Arbeit der Caritas wird getragen von der Bereitschaft zu teilen und Solidarität über Grenzen hinweg zu zeigen.
Für wen wir da sind
Wir helfen dort, wo wir durch Katastrophen, Kriege, Unrechts- und Notsituationen zum Handeln herausgefordert sind und wo Menschen kurz- und langfristig unsere Hilfe brauchen.
Wir setzen uns ein für Menschen in Not - unabhängig von ihrer Herkunft, politischen Überzeugung oder persönlichen Schuld.
Wir arbeiten für Menschen, die kurz- oder langfristig Hilfe brauchen.
Unsere Arbeit komm vor allem Menschen in den südlichen und östlichen Regionen der Erde zugute, die zu oft vergessen werden und von niemandem Hilfe erhalten. Wir versuhen dabei ihre Werte, Kultur und Lebensweise zu respektieren.
Wie wir helfen
partnerorientiert
Unsere Unterstützung ist immer Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam mit Partnern vor Ort werden nachhaltige Lösungsansätze für Probleme enwickelt und in maßgeschneiderten Hilfsprojekten umgesetzt. Wir ermutigen die Initiative der Hilfesuchenden für die positive Veränderung ihrer Lebenslage Verantwortung zu übernehmen.
schnell - effizient - nachhaltig
Für uns hat jeder Mensch Anspruch auf die bestmögliche Hilfe. Dies verflichtet uns zur Arbeit nach dem neuesten Stand der Wissenschaft, Entwicklungshilfe und Sozialarbeit. Wir reflektieren/evaluieren unsere Tätigkeit unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit, dem schonenden Umgang mit unsere Umwelt und der Nachhaltigkeit der Projekte. Die Caritas bekennt sich zu einer Hilfe mit Ausdauer. Unsere Projekte sollen Modellcharakter haben für Lösungen ähnlicher Probleme.
vernetzend
Das Referat für Auslandshilfe unterstützt steirische Pfarren und Pivatinitiativen bei der Durchführung von Hilfsaktionen und begleitet steirische Partnerschaftsgruppen, die in Selbstinitiative oder über unsere Vermittlung bereits enge Kontakte zu ausländischen Partnern haben. Dort, wo solche Kontakte nicht bestehen, sind wir bestrebt sie herzustellen. Unter dem Zeichen von "Caritas - Nächstenliebe" soll das Wort "Globalisierung" eine andere, hoffnungsvolle Dimension erhalten.
mit bestmöglichem Einsatz vorhandener Mittel
Um auf die Situation im jeweiligen Land bestmöglich reagieren und Spendenmittel möglichst effizient einsetzen zu können, wird Hilfe nicht nach einem einheitlichen Modell geleistet, sondern unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten.
Der einfachste Weg ist die Überweisung von Geldmitteln, mit denen die Partnerorganisationen Hilfe leisten können. Dies geschieht um Hilfsprojekte vor Ort zu finanzieren bzw. wenn benötigte Güter zu einem guten Preis eingekauft werden können (Der Wert eines Spnden-Euros wird damit vervielfacht). Ist dieser Weg gangbar nützt er auch der Wirtschaft des Ziellandes.
Ist eine Geldüberweisung nicht möglich oder sinnvoll, werden Spenden in Sachmittel umgewandelt und ins Zielland transportiert. Durch En-Gros- und mehrwertsteuerfreien Einkauf und Nutzung aller Exportförderungen achtet die Caritas auf einen bestmögichen Mitteleinsatz.
Schwerpunktsetzung - internationale Koordination und Kooperation
Unsere Tätigkeitsbereich konzentriert sich auf Schwerpunktregionen und Programschwerpunkte.
Schwerpunktregionen ermöglichen eine intensive und fundierte Zusammenarbeit mit unseren Partnern und der Bevölkerung.
Programmschwerpunkte machen uns zu Experten spezifischer Notlagen und Notleidender, ermöglichen Erfahrungsaustausch und Vernetzung der im Feld tätigen und tragen dazu bei die bestmögliche Hilfe anzubieten und bestmöglich ihre Spendengelder einzusetzen.
Unsere Arbeit wird von der Bereitschaft zu teilen, durch Geld- und Sachspenden sowie durch ehrenamtliche Mitarbeit in unseren Organisationen getragen!
Was wir tun
Katastrophenhilfe
In der Katastrophenhilfe ist rasche Hilfe für Menschen in Not gefordert. Die Caritas Österreich ist Träger der Katastrophenhilfe. Die Caritas der Diözese Graz-Seckau unterstützt sie im Katastrophenfall, um die Folgen von Katastrophen zu überwinden.
Ziel ist es Überleben zu sichern, die größte Not abzufangen und Schritte zum Wiederaufbau einzuleiten.
Projektarbeit
Hier gilt es langfristig neue Hoffnung zu geben und neue Perspektiven zu schaffen. Unser Aufgabengebiet ist breit gefächert, so unterschiedlich wie Länder, in denen die Hilfe zum Einsatz kommt. In der Projektarbeit bekennen wir uns zur nachhaltigen Hilfe und engagieren unsin langfristigen partnerschaftlichen Strukturen. Der Dialog mit den Partnern und den Betroffenen vor Ort ist die Grundlage unserer Arbeit. Wir suchen geminsam Lösungen und ermutigen die Hilfesuchenden selber initiativ zu werden. Wir betrachten die Hilfsbedürftigen nicht als Almosenempfänger, sondern erwarten eine Eigenleistung zur Verbesserung ihrer Lebenssituation und hoffen so Initiative und Verantwortung zu fördern.
Bildungsarbeit und Anwaltschaft
Die Bildungsarbeit richtet sich an Menschen in Österreich mit dem Ziel zu informieren und ein objektives Bild der Bedürfnisse von Menschen in anderen Ländern und Kulturkreisen zu vermitteln. Mit der konkreten Darstelllung unserer Arbeit wolen wir in Österreich das Bewusstsein fördern, dass wir alle miteinander verbunden und aufeinander angewiesen sind und daher Verantwortung füreinander tragen.
Unter Anwaltschaft verstehen wir die aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Unser gesellschaftspolitisches Engagement steht in direktem Zusammenhang mit unserer täglichen Arbeit und ist mit unseren Partnern abgestimmt. Wir sehen uns veranlasst, die Ursachen von Not aufzuzeigen, Vorschläge zur Beseitigung dieser Not einzubrigen und an konkreten Veränderungen mitzuarbeiten - auch dann, wenn wir auf Widerstand stoßen.
Weltweites Netz von Partnern
Die Caritas arbeitet immer mit Parterorganisatione aus dem betroffenen Land zusammen - in ester Linie mit dem internationalen Netzwerk der 162 Caritas-Organisationen. So stellen wir sicher, dass die Bedürfnisse der Menschen richtig erkannt und ihre kulturellen und gesellschaftlichen Normn bei der Hilfe nicht verletzt werden. Wir sind bestrebt die Organisationsstruktur unserer Partner im Sinne eigenständigen Handelns und einer besseren Befähigung zur Selbsthilfe zu stärken. Gemeinsame Werte und Grundprinzipien, Einbeziehung der Caritas-Organisationen in eine internationale Struktur und gegenseitige Rechenschaftspflicht, sind Garantten dafür, dass Verantworung für die Vorhaben auf allen Ebenen gewährleistet ist und die Hilfe jenen zugute kommt, für die sie bestimmt ist.
(Heraus-)Forderungen für die Zukunft
Die Regierungen der reichen Länder haben zugesagt, ausreichende finanzielle Mittel zur Halbierung der extremen Armut bis 2015 zur Verfügung zu stellen. Dieses Versprechen muss ohne Wenn und Aber eingelöst werden.
Notwendige Maßnahmen aus Sicht der Caritas:
- Verbindliche Stufenplan zur raschen Erreichung der 0,7% des Bruttonationaleinkommens für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit.
- Ausreichende Dotierung des Katastrophenfonds der Bundesregierung mit besonderer Berücksichtigung vergessener Krisen.
- Entwicklung und Umsetzung alternativer Finanzierungsformen der internationalen Hilfe (z.B. Devisentransaktionssteuer, Kerosinsteuer, etc.)
- Konzentration der Entwicklungsmaßnahmen auf Armutsbekämpfung
- Bekämpfung der Korruption in Nord und Süd, Ratifikation und Umsetzung der Antikorruptionskonvention der UN von allen Ländern.
- Unterstützung und Umsetzung des Forderungskatalogs des Global Marshall Plans.
- Reformen bestehender Regewerke und Institutionen und Etablierung international vereinbarter Standards, um Globalisierung sozial gerecht, ökologisch und solidarisch zu gestalten.

