Vier Millionen Menschen mussten im Sudan in den vergangenen Jahren ihre Heimat verlassen. Sie wurden durch Kriegshandlungen vertrieben oder mussten ihre Dörfer aufgrund von Dürre verlassen. Die Menschen in den Flüchtlingslagern leben in elenden Behausungen ohne Wasser und Sanitäreinrichtungen, ohne ausreichend zu essen und ohne medizinische Versorgung. Durch Müll und Abfall wie beispielsweise Glasscherben kommt es zu Verletzungen, die unbehandelt schwere Infektionen nach sich ziehen können.
Den Familien fehlt das Geld für das Nötigste. Die Menschen leiden an Unter- und Fehlernährung und sind daher zu schwach, angreifenden Krankheiten zu widerstehen. Infektionen können leicht zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Die Wege zu den medizinischen Versorgungsstellen in der Hauptstadt sind strapaziös. Die Menschen, denen diese medizinischen Einrichtungen zu gute kommen, können sich nicht einmal den Fahrschein ins Krankenhaus leisten. Für eine medizinische Behandlung reicht das Geld erst recht nicht. mehr
