Sie leben in elenden Behausungen - ohne Wasser, ohne genügend zu essen und ohne medizinische Versorgung. Im Sudan mussten in den vergangenen Jahren vier der insgesamt 40 Millionen EinwohnerInnen ihre Dörfer verlassen. Sie wurden durch Kriegshandlungen vertrieben oder mussten ihre Heimat aufgrund von Dürre aufgeben. Als Flüchtlinge im eigenen Land oder im benachbarten Tschad ringen sie nun, geschwächt und unterernährt, in Flüchtlingslagern ums Überleben.
Die schwierigen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern treffen die Babys und Kleinkinder am härtesten. Sie sind besonders anfällig für Krankheiten wie Durchfall, Malaria und Tuberkulose. Die Caritas und ihre Partner vor Ort haben darauf reagiert und mit einfachen Mitteln in den Flüchtlingslagern und den Randbezirken der Stadt Ernährungszentren für die Kleinsten eingerichtet. Eines dieser 16 Zentren ist Wad El-Bashir in der Umgebung von Khartum. Hier erhalten rund 570 Babys und Kleinkinder bis zum 5. Lebensjahr 3-5mal in der Woche mit Nahrung versorgt werden. mehr




