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Sudan

Die Folgen des Bürgerkrieges

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 41 Mio. Menschen. Arabisch ist die offizielle Sprache der Republik Sudan und wird von der Mehrzahl der Sudanesen, vor allem im Norden, gesprochen. Daneben gibt es noch ca. 142 lebende Sprachen und eine Vielzahl von Dialekten.
Im Süden des Sudans, des größten Landes Afrikas, tobte seit 1983 ein Bürgerkrieg, der ca. zwei Mio. Menschenleben forderte. Mehr als fünf Millionen wurden vertrieben. In dem Konflikt ging es nicht nur um die Autonomie des christlichen Südsudan bzw. gegen die Islamisierungsbestrebungen der Regierung in Khartum, sondern auch um die Ressourcen des Südens - um Wasser und Erdöl. Seit Jänner 2005 gibt es ein Friedensabkommen. Der Friede im Süden ist jedoch weiterhin fragil - es kommt immer wieder zu Zusammenstößen.
Sudans Wirtschaft leidet unter Zerstörung der Infrastruktur, unter wirtschaftlichem Missmanagement und vor allem unter dem bisherigen Bürgerkrieg im Süden. Die Konflikte in Darfur führten zu vielen Binnenvertriebenen, Flüchtlingen, Arbeitslosen und Hungrigen sowie zu dem Exodus der Elite. Etwa 86% der Sudanesen leben von der Landwirtschaft. In den letzten Jahren waren kaum noch gute Ernten zu verzeichnen aufgrund der Dürre und ausbleibenden Regen.

Im Sudan mussten in den vergangen Jahren vier Millionen Menschen aufgrund des langjährigen Bürgerkrieges und Dürren ihre Dörfer und Heimat verlass... mehr

Die mobile Klinik erspart lange Wege in die Hauptstadt und rettet so Leben.

Durch medizinischen Einrichtungen in den Flüchtlingscamps rund um die Hauptstadt Khartoum bekommen die Menschen eine Chance auf l... mehr

In den Baby-Feeding-Zentren versorgt die Caritas tausende Babys und Kleinkinder.

Im Sudan hat die Caritas gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort Ernährungszentren für Babys eingerichtet, die das Überleben von tausenden Kleinkinder... mehr

In mehreren Waisenheimen nimmt sich die St. Vincent De Paul Society um Straßen- und Waisenkinder an.

Die St. Vincent De Paul Society in Khartoum beherbergt in ihren Waisenhäusern 615 Waisen- und Straßenkinder. mehr

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