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Bulgarien

Der lange Weg nach Europa

Bulgarien ist seit 1.1.2007 Mitglied der Europäischen Union, aber es bestehen nach wie vor eine Menge politischer, sozialer und wirtschaftlicher Probleme.
In Bulgarien leben 7,7 Mio. Einwohner, die Bevölkerungszahl ist aufgrund der niedrigen Geburtenrate und der Abwanderung rückläufig. Die größte Minderheiten stellen mit 9,4% die Türken und mit 4,7% die Roma dar.
Das Durchschnittseinkommen lag 2007 etwa bei 180 EUR pro Monat. Die Bulgaren leiden unter den hohen Lebenserhaltungskosten, vor allem für Strom und Heizung. Viele müssen mit einem Zweit- und Drittjob der Schwarzarbeit nachgehen, bauen in ihrem Garten Gemüse an und halten Kleintiere um über die Runden zu kommen. Das erklärt warum trotz der niedrigen Arbeitslosenrate von etwa 8% viele Bulgaren in Armut leben.
Das Sozialsystem entwickelt sich nur langsam. Besonders schlimm ist es um die Schulen und Infrastruktur am Land gestellt. Die Schulen sind schlecht ausgestattet, die Lehrer schlecht ausgebildet und die Schulabbruchsrate ist hoch.

Bulgarien zählt zu den ärmsten Ländern in Osteuropa. Für viele Menschen ist die Lage aussichtslos. Die Caritas hilft den vielen Kindern in Banya u... mehr

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