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Armenien

Kälte und Armut

Die Auflösung der UdSSR und die damit verbundene Umbruch, das Erdbeben von 1988, Dürre und Krieg haben in den letzten 20 Jahren unter anderem dazu geführt, dass in Armenien vier von fünf Menschen unter der Armutsgrenze leben.  Armenien ist ein karges Gebirgsland, denn rund 90% der Landesfläche liegen mehr als tausend Meter über dem Meeresspiegel. In den Wintermonanten sinken die Temperaturen bis auf minus 30° C. Alleinerziehende Frauen, sozialschwache Familien und Rentner können sich häufig Heizmaterial oder Elektrizität nicht leisten und müssen frieren. Viele ArmenierInnen leiden unter Kälte, Armut und Hunger. Jeder 10. hat nur einmal am Tag zu essen. Die unausgewogene Ernährung führt zu  Mangelerscheinungen bei älteren Menschen und Kindern sowie  zu Wachstumsstörungen.  Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Hoffnungslosigkeit.  

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