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Roma

Mit Bildung aus der Armutsfalle

Die Geschichte der Roma in Europa ist eine Geschichte der Armut und der Diskriminierung. Schätzungen zufolge leben rund 8 Mio. Roma in Europa, überwiegend in Osteuropa. Zwei Drittel der Roma-Haushalte in den Ländern Südosteuropas haben nicht ausreichend zu essen. Jedes 5. Kind ist krank. In Rumänien beispielsweise ist die Kindersterblichkeit bei Roma drei- bis viermal höher als im Bevölkerungsdurchschnitt.
Roma leben häufig isoliert in Slums, teils in Baracken ohne Strom, Heizung, Abwassersystem und Toilette. Die schlechte Wohnsituation und Ernährung führen zur Verbreitung von Krankheiten. Besondere Hilfe bedürfen Roma-Frauen und Kinder.
Die Analphabetenrate unter Roma ist hoch und Roma-Kinder haben schlechtere Bildungschancen. Ein Grund dafür ist die Diskriminierung. Roma-Kinder werden oft in Sonderschulen abgeschoben oder in reine Roma-Schulen. In der Slowakei, Rumänien und Bulgarien sind 80 - 90% der Roma arbeitslos. Roma gelten als unvermittelbar, nicht nur wegen der geringen Qualifikation sondern auch wegen der Vorurteile.

Deshalb unterstützt die Caritas der Diözese Graz-Seckau Roma Projekte in Bosnien, Bulgarien, Rumänien und der Slowakei.

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Caritas Auslandshilfe

Mag.a Elisabeth Hartl
Raimundgasse 16
8011 Graz

Tel. +43 676/88015-249

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Roma in Europa

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