Petrosani ist der Hauptort eines ehemals blühenden Kohlereviers in den Südkarpaten. Nach dem Kollaps der staatlichen Betriebe liegt die Arbeitslosenrate nach inoffiziellen Schätzungen im Tal bei 60 Prozent.
Besonders leiden die Kinder -manche so sehr, dass sie ein Leben auf der Straße der Situation zuhause vorziehen. Die zunehmende Zahl der Straßenkinder stellte die Caritas Petrosani vor eine neue Herausforderung. Die Stadtverwaltung hilft im Rahmen ihrer eingeschränkten Möglichkeiten.
2003 konnte die Caritas Petrosani mit Hilfe ausländischer Sponsoren das Haus "Maria Stein" kaufen das umgebaut, und 2008 neu eröffnet wurde. Eine Psychologin bietet Eltern psychosoziale Beratung und Hilfe bei Erziehungsfragen an. Zwei Sozialarbeiter unterstützen die Eltern bei Behördenweg und bei der Arbeitssuche. Es ist den beiden auch ein Anliegen ihnen zu vermitteln, wie wichtig eine gute Schulbildung für die Zukunft ihrer Kinder ist.
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