Transnistrien/Kindertageszentrum

Ort der Hoffnung für Kinder

Ein Projekt der Caritas Wien

Tanja (7) bekommt jeden Tag eine warme Mahlzeit
Tanja (7) bekommt jeden Tag eine warme Mahlzeit © Caritas

Viele Kinder in Transnistrien wachsen als Sozialwaisen in bitterer Armut auf. In der Kindertagesstätte der Caritas in Rashkov bekommen bis zu 70 dieser Kinder täglich Mahlzeiten, Unterstützung bei den Hausaufgaben - und viel liebevolle Zuwendung.

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Die wirtschaftliche und soziale Situation in dem von der Republik Moldau abgespaltenen Landesteil Transnistrien ist dramatisch. Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Arbeitsmigration von beinahe 25 % der Bevölkerung haben zur Folge, dass viele Kinder in bitterer Armut und oft als Sozialwaisen ohne Eltern aufwachsen müssen. Ein soziales Auffangnetz gibt es nicht.

Die Kindertagesstätte in Rashkov, einem Ort mit ca. 1700 EinwohnerInnen, ist für viele Kinder und auch deren verarmte Familien eine wichtige Stütze. Manche Kinder aus den Nachbardörfern laufen täglich mehrere Kilometer weit, um ins Tageszentrum der Caritas bei der katholischen Pfarre Rashkov zu kommen. Auch die kleine Tanja: Sie besucht die Kindertagesstätte jeden Nachmittag, denn zuhause gibt es keinen ruhigen Platz zum Arbeiten. Das siebenjährige Mädchen lebt mit seiner Großmutter in einem baufälligen Häuschen mit nur einem bewohnbaren Raum. Fließendes Wasser gibt es nicht. Im Tageszentrum Rashkov macht Tanja nach dem Mittagessen mit der Unterstützung der Pädagogin ihre Hausaufgaben. Dann besucht sie die Handarbeitsgruppe - denn Tanjas Lieblingsbeschäftigung ist das Stricken.  mehr

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Dieses Projekt wird aus Mitteln der Österreichischen Ostzusammenarbeit finanziert.