Medikamente für Kranke

Ein Projekt der Caritas Graz-Seckau

Krankheit, niedrige Lebenserwartung, schlechter Gesundheitszustand sind eine der Folgen der Armut in Entwicklungsländer, so auch in Tansania. Es fehlt an ausgebildeten Ärzten und Pflegern und die Infrastruktur (öffentlicher Verkehr, Labore, Krankenhäuser etc.) ist mangelhaft. Ärzte und Patienten stehen häufig verzweifelt vor leeren Medikamentenschränken.

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Tansania gehört zu den politisch stabilsten Staaten Afrikas.  Muslime, Christen und über 130 verschiedenen Ethnien ko-existieren in diesen ostafrikanischen Land friedlich. Dennoch leben die Menschen in Tansania in Armut. Die Nachwirkungen der 20-jährigen sozialistischen Planwirtschaft sind nach wie vor spürbar. Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung hat die Diözese Morogoro 32 Dispensarys (Gesundheitszentren) eingerichtet und zwei Krankenhäuser. Die Diözese ist ca. halb so groß wie Österreich. Viele Gesundheitsstationen liegen in entlegenen Gebieten, wo sie für die Bevölkerung meistens die einzige medizinische Hilfe darstellen. Die wenigen staatlichen Dispensarys leiden unter der Medikamentenknappheit. Zu Monatsbeginn können die staatlichen Dispensarys die Kranken noch mit Medikamenten versorgen, doch die Medikamentenvorräte sind bereits mit Monatsmitte erschöpft. Mithilfe der ausländischen Spenden versorgt die Diözese die Kranken das ganze Jahr über. mehr

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