Mali Flüchtlinge/Erstbetreuung

Kleines Wunder im Flüchtlingselend

Ein Projekt der Caritas Innsbruck

Romeo vom Flüchtlingsvereines ARACEM
Romeo vom Flüchtlingsvereines ARACEM © Caritas Tirol/Haun

Busbahnhof von Bamako, der Hauptstadt Malis. Jean-Paul ist gerade angekommen. Nicht freiwillig.

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Bis Algerien hatte er es von Kamerun aus geschafft. Aber dort wurde er von einem Polizisten verhaftet, saß mehrere Wochen in einem Gefängnis und wurde dann mit vielen anderen Männern und auch ein paar Frauen per Bus nach Mali abgeschoben.

Mali ist das wichtigste Migrationsland in Westafrika. Seit vielen Jahren ist es geprägt von starken Wanderungsbewegungen - sei es aufgrund schlechter Ernten, sei es aus kulturellen Gründen im Sinne einer Initiation der jungen Soninké-Männer.

In den letzten Jahren aber wird Mali immer mehr zum Zielland. Für jene, die aus zentralafrikanischen Ländern auf ihrem Weg nach Europa in Mali hängen bleiben und für jene, die aus Europa, Marokko, Algerien oder Lybien abgeschoben werden - per Autobus an die malische Grenze oder per Flughafen direkt in die Hauptstadt Bamako. Sie kommen nicht aus Mali, kennen niemanden, verstehen normalerweise nicht einmal die Sprache, sie sind einfach furchtbar allein. mehr

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