Kenia/Flüchtlingskinder

Dem Albtraum entflohen

Viele Flüchtlingskinder haben Schreckliches erlebt.
Viele Flüchtlingskinder haben Schreckliches erlebt. © Caritas Salzburg

Obwohl der Süden des Sudans eigenständig geworden ist, kommen immer noch Flüchtlinge nach Kenia. Unter ihnen sind viele Waisenkinder, die im Zentrum "Juja", unweit von Nairobi, ein neues Zuhause finden und so eine Chance auf eine selbstständige Zukunft haben. 

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Viele Kinder kamen als unbegleitete Flüchtlinge aus dem Sudan, ihre Eltern haben sie im Krieg oder auf der Flucht verloren. Einige haben bereits selbst als KindersoldatInnen kämpfen müssen.

Paul, 16 Jahre

"Wer zu fliehen versuchte, wurde sofort erschossen”, berichtet der heute 16-jährige Paul über seine Zeit im Lager. Vor drei Jahren konnte der Junge fliehen. Er hatte im Ausbildungslager von Schwester Radlmeier und ihrem Flüchtlingsheim in Juja gehört und machte sich auf die lange und beschwerliche Reise. "Wir wussten nicht, was uns erwartet. Es war eine Flucht ins Ungewisse”, meint Paul und erzählt von den Strapazen seiner Odyssee. Paul ist jetzt seit fast drei Jahren im Heim in Juja, besucht die Hauptschule und macht nebenbei eine Ausbildung zum Mechaniker. 

Die Schwestern bemühen sich nicht nur um die fundierte Ausbildung der Kinder, sondern versuchen auch, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen: "Viele haben Schreckliches gesehen und brauchen viel Zeit und Fürsorge, um das Erlebte zu verarbeiten und wieder in eine normale Gesellschaft hineinzuwachsen”, so Schwester Radlmeier. mehr

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