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Erdbeben in Italien - 04.06.12

Nach den schweren Beben vom 20. und 29. Mai im Norden Italiens mit Stärken von 6 und 5,8 wurde die Region gestern Abend erneut von einer Reihe von Nachbeben erschüttert. Das stärkste Beben lag laut dem Institut für Geophysik bei 5,1. Es war noch in Bologna und Mailand zu spüren. Nach Angaben der italienischen Medien kam dieses Mal niemand zu Schaden.

Indes stürzten weitere Gebäude ein, die bei den vorherigen Beben beschädigt worden waren. Das Beben sorgte zudem für Panik unter der Bevölkerung - vor allem bei den rund 14.000 Menschen, die nicht in ihre zerstörten Häuser können oder sich aus Angst vor weiteren Erschütterungen nicht in ihre Häuser trauen. Zehntausende Menschen mussten im Norden Italiens aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

Bei den beiden Beben im Mai  kamen insgesamt 24 Menschen ums Leben und 400 Menschen wurden verletzt, 3000 Menschen wurden obdachlos. Seitdem wurden in der Region hunderte Nachbeben registriert.

So hilft die Caritas:

Die Caritas Italien unterstützt die Menschen in Italien über ihr lokales diözesanes Netzwerk, derzeit  vor allem in den am meisten betroffenen Diözesen Bologna, Modena, Carpi und Ferrara. Tausende Menschen strömen hilfesuchend in die Pfarren. Die Caritas arbeitet auf Hochtouren, um die Menschen mit Lebensmitteln, Zelten und vor allem auch psychosozialer Hilfe zu unterstützen. Wie viele Menschen die Caritas  mit ihrer Hilfe erreichen wird, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Derzeit sind die HelferInnen in den einzelnen Pfarren dabei, sich zu koordinieren.

Die Caritas Österreich unterstützt die Nothilfe für die Betroffenen  des Erdbebens in Italien mit einem Betrag von 20.000 Euro.

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