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Für eine Zukunft ohne Hunger - 25.05.12

Die aktuelle dramatische Lage in der Westsahel-Zone ist ein furchtbares Anschauungsbeispiel. Es braucht einen nationalen und internationalen Schulterschluss gegen den Hunger und für nachhaltige Ernährungssicherheit. Wir müssen alle zusammen halten, dass sich für die betroffenen Menschen substanziell etwas ändert.

Den Hunger satt bekommen

Weltweit hungern 925 Millionen Menschen und täglich sterben 7.000 Kinder an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Hunger ist kein Naturereignis, er hat soziale, wirtschaftliche und politische Ursachen. Er ist eine globale Tragödie, deren größtes Drama darin besteht, dass sie zu vermeiden ist. Es ist höchste Zeit, diesem Skandal ein Ende zu bereiten. Stellen wir uns dieser

Herausforderung. 33 internationale ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Hilfsorganisationen diskutieren Strategien gegen den weltweiten Hunger.

Ort: Aula der Wissenschaften,
1010 Wien, Wollzeile 27a
Datum: 1. und 2. Juni 2012
Ticketpreise regulär: EUR 420,-(zwei Tage)/ EUR 195,- (nur Samstag)
Ticketpreise ermäßigt für NGOs, Pfarren, Caritas: EUR 250,- (zwei Tage)/ EUR 95,- (nur Samstag)
Ticketpreise ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen, Zivildiener: EUR 60 (zwei Tage)/ EUR 50,- (nur Samstag)

Kontakt: officeping@zukunft-ohne-hungerpong.at

Homepage: www.zukunft-ohne-hunger.a

Restkarten sind noch erhältlich.  

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Caritas Internationalis, der Caritas Europa sowie der Caritas Österreich durchgeführt.

Keynote-Speaker sind u.a. Mohan Munansinghe (ehemaliger Vorsitzender des Weltklimarats & Friedensnobelpreisträger), Thomas Stelzer (Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen), Oscar Kardinal Rodriguez (Präsident der Caritas Internationalis), Kristalina Georgieva (EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe).

Die furchtbare aktuelle Situation in der Westsahelzone braucht unsere gemeinsame Anstrengung!

In Westafrika sind derzeit laut UN-OCHA über 13  Millionen Menschen von Hunger bedroht
Es gibt einen tödlichen Mix an Ursachen, der in der Sahelzone derzeit zusammenkommt: Dürre, exorbitante Steigerung der Lebensmittelpreise, Konflikte (Tuareg-Rebellen in Mali), Rückwanderungswellen nach der Libyen-Krise (zehntausende Gastarbeiter sind nach Mali, Burkina Faso usw. zurückgekehrt. Von dem Geld, das sie überwiesen haben, konnten früher ganze Großfamilien leben).

Die Caritas hat einen Vier-Stufen-Plan der Hilfe entwickelt:

  • 1.       Hilfe für unterernährte Kinder (Ernährungszentren)
  • 2.       Lebensmittel für Arbeit ("Food For Work Programs")
  • 3.       Verteilung von Nahrungsmitteln
  • 4.       Langfristige nachhaltige Hilfe

Bei der nachhaltigen Hilfe braucht es eine Forcierung von neuen, umweltangepassten landwirtschaftliche Methoden (dürreresistentes Saatgut, Änderungen in der Viehhaltung,,,), Bauernkooperativen, Getreidespeichern
Die Caritas Österreich stellt für die Hilfe im Westsahel zunächst 485.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt wird die Caritas Österreich in den nächsten Monaten über 30.000 Menschen in Burkina Faso, Niger, Mali, Tschad und Senegal vor dem Hunger bewahren. Wir möchten aber viel mehr tun.
 
Daher bitten wir um Spenden (www.caritas-steiermark.at):
Die Caritas sucht Patinnen und Paten, die bis zur nächsten Ernte im Oktober eine Patenschaft gegen den Hunger übernehmen:
7 Euro/ Monat retten 1 Menschenleben in der Sahelzone
42 Euro/ Monat sichern das Überleben für eine Familie in der Sahelzone

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