Erntedanksammlung 2009

Gemeinsam Wunder wirken.

Menschen in der Steiermark brauchen unsere Hilfe!
Danke sagen für eine gute Ernte und sie mit denjenigen teilen, die nicht aus dem Vollen schöpfen können - das sind die beiden Elemente, die in der wunderbaren Tradition des Erntedankes zum Ausdruck gebracht werden.
Bei uns nehmen die meisten Menschen den natürlichen Kreislauf von Saat und Ernte immer weniger intensiv wahr. Wir sind daran gewöhnt, dass Lebensmittel und andere Konsumgüter jederzeit zur Verfügung stehen, so wie es die meisten von uns gewöhnt sind, ein Dach über dem Kopf zu haben, Arbeit zu haben oder in den Urlaub fahren zu können.
Etwas Unerwartetes - eine Umweltkatastrophe, ein persönlicher Schicksalsschlag - kann uns schnell aus dieser Selbstverständlichkeit herausführen. Wir erleben, dass wir nicht alles selbst in der Hand haben, dass niemand vorhersagen kann, ob und wann er in eine Notsituation gerät. Manchmal bleibt dann nur noch die Hoffnung auf ein Wunder.
Sind wir deshalb machtlos? Nein - denn gerade in Krisenzeiten zeigt sich die Stärke einer Gemeinschaft. Die Solidarität mit den Mitmenschen ist das Fundament der Caritas-Arbeit. In über 120 Einrichtungen unterstützt die Caritas betroffene Menschen durch Wohnversorgung, Verpflegung und Kleidung, finanzielle Hilfe sowie durch professionelle Beratung und Betreuung. Mit Ihrer Gabe zum Erntedank können Sie diese Menschen Anteil haben lassen am Reichtum des Lebens.


Woher? Wohin? Wie?- Wege aus der Sackgasse

Und wie soll es jetzt weiter gehen? Der Verlust der Arbeit, eine Krankheit oder ein Unfall, die Trennung von der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartner, steigende Lebenserhaltungskosten - aus den unterschiedlichsten Gründen kann es passieren, dass Menschen in eine Sackgasse geraten, aus der Sie ohne Hilfe nur mehr schwer wieder herausfinden. Die zahlreichen Beratungsstellen der Caritas, allen voran die Sozialberatung als erste Anlaufstelle, können den Betroffenen hier nicht nur mit professionellem Rat in rechtlichen, medizinischen, psychischen oder finanziellen Angelegenheiten zur Seite stehen, sondern auch materiell unterstützen in Form von Überbrückungshilfen oder Einkaufsgutscheinen.
Ein offenes Ohr und die richtige Information können oft schon die ärgsten Sorgen lindern! Bitte helfen Sie uns helfen.

Raum zum Durchatmen und Wachsen
Das Jugendalter kann eine krisengeladene Zeit sein. Nicht jeder Jugendliche findet dabei in seinem eigenen Umfeld die notwendige Unterstützung und Anteilnahme, um gut durch mögliche Krisensituationen zu kommen. Hier hilft die Caritas. Ob bei familiären oder schulischen Problemen, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, ob Zufluchtsort oder einfach, um jemanden zum Reden zu haben: Das breite Angebot der Caritas für Jugendliche entspricht den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen, mit denen die Jugendlichen zu uns kommen. So gewährt beispielsweise das Schlupfhaus mit einer Notschlafstelle, einem Gesprächs- und Beratungsangebot sowie Wohnbegleitung die Möglichkeit einer "Verschnaufpause" bis hin zur längerfristigen Wohnversorgung.
Sie können uns dabei unterstützen, gemeinsam mit den Jugendlichen neue Perspektiven zu entwickeln.

Gegenwart gestalten - Zukunft planen
Schwangerschaft und Elternsein bedeuten tiefgreifende Veränderungen im Leben. Das löst Fragen und Orientierungsbedarf aus. Besonders bei jungen oder alleinerziehenden Müttern können Ängste und ein Gefühl von Überforderung entstehen. Im Beratungszentrum für Schwangere werden Frauen und Paare durch ganzheitliche und umfassende Begleitung in dieser besonderen Zeit unterstützt. Kostenlos und anonym können Geburtsvorbereitungskurse, Mutter-Kind-Gruppen sowie psychotherapeutische Angebote in Anspruch genommen werden. Für die Zeit nach der Geburt finden Frauen mit Kindern ohne Wohnmöglichkeiten Unterkunft in drei Frauenwohnhäusern. Wir unterstützen die Mütter dabei, in Ihrer neuen Situation zu fassen und ihren Alltag mit Kind erfolgreich zu meistern.
Ebnen Sie mit uns den Weg in die Zukunft für diese Mütter und Kinder.

Arbeitsplätze für einen beruflichen Neustart
An die 10.000 Menschen mehr als im vergangenen Jahr sind heuer in der Steiermark von Arbeitslosigkeit betroffen. Dem Verdienstausfall folgen oft soziale Isolierung, psychologische und gesundheitliche Probleme und besonders bei Langzeitarbeitslosigkeit eine mögliche Entwertung der bisher erlangten Qualifizierung. Das Selbstbewusstsein ist am Boden. In dieser Situation bedeuten die Beschäftigungsprojekte der Caritas oftmals den ersten Schritt aus der Hoffnungslosigkeit zurück zum Arbeitsmarkt. Neben fallweiser, in der Regel geringfügiger Beschäftigung wie bei IdA-Basic und dem tag.werk, vermitteln wir auch Transitarbeitsplätze in Form befristeter, durchgehender Beschäftigung und unterstützen bei der Planung der beruflichen Zukunft.
Agieren statt Resignieren- Sie können uns dabei helfen, Menschen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.

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